Danielle Steel: Die Schneetänzerin

Danielle Steel: Die Schneetänzerin

Originaltitel: Granny Dan (1999)
übersetzt von Jutta Lützeler
Verlag: Ullstein Taschenbuch-Verlag
Seitenanzahl: 256 Seiten
ISBN-10: 3548263860
ISBN-13: 978-3548263861

Inhaltsangabe:

Danina Petroskova wird Ende des 19.ten Jahrhundert in Moskau geboren. Nach vier Söhnen ist sie der Engel der Familie. Als die Mutter jedoch an Typhus stirbt, weiß der Vater, ein Soldat im Litwoskij-Regiment, nichts mit ihr anzufangen. So geschieht es, das er Dania in die Ballettschule des Mariinki-Theaters in St. Petersburg schickt, als sie sieben Jahre alt ist.

Danina findet sich ein in die Gemeinde der Tänzer und die strenge Lehrerin Madame Markova sieht in ihr ein großes Talent. Nach jahrelangem Training und der aufopfernden Proben wird Danina zur Primaballerina erkoren, das sogar der Zar von ihr Notiz nimmt.

Mit 19 Jahren wird sie doch schwer krank, fast stirbt sie an der Influenza. Die Zarin bietet Danina an, ihre monatelange Genesung in ihrer Gastfreundschaft zu genießen und so kommt es, das sich zwischen dem Leibarzt Nikolai und Danina eine zarte Bande der Liebe entwickelt. Doch Nikolai ist verheiratet und hat zwei Söhne. Nikolai verliebt sich in Danina ernsthaft und erwägt, sogar seine Frau zu verlassen. Doch diese willigt in eine Trennung und Scheidung nicht ein, aus Angst vor der Schande.

Nach vier Monaten kehrt Danina in die Ballettschule zurück und sie kämpft nicht nur mit ihrem geschwächten Körper, sondern auch mit Madame Markova, die sofort wittert, was ihrem Schützling widerfahren ist. Madame Markova stellt sie vor die Wahl, das Ballett oder der Mann. Doch Danina kann sich nicht entscheiden, denn beides gehört zu ihrem Leben. Wird ihre Liebe zu Nikolai je eine Chance haben?

Mein Fazit:

Ehrlich gestanden habe ich zum ersten Mal ein wenig bereut, ein Buch von Danielle Steel gekauft zu haben. Als ich es in den Händen hielt, kam es mir für 20 Euro ein wenig mager vor. Auch die Geschichte ist irgendwie allseits bekannt und erinnert sehr stark an das Buch „Abschied von St. Petersburg“, wo auch die russische Revolution eine große Rolle spielte. Alles in allem ist es wohl eine leichte Lektüre, jedoch habe ich den besonderen Charme der Autorin vermißt.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2004.

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