Während du schliefst

Während Du schliefst (1995)
Originaltitel: While You Were Sleeping

Regie: Jon Turteltaub
Drehbuch: Daniel G. Sullivan, Fredric Lebow
Produktion: Roger Birnbaum, Joe Roth, Jonathan Glickman
Musik: Randy Edelman
Kamera: Phedon Papamichael
Darsteller: Sandra Bullock, Bill Pullman, Peter Gallagher, Peter Boyle, Jack Warden, Glynis Johns, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

Inhaltsangabe:

Lucy Eleanor ‚Luce‘ Moderatz (Sandra Bullock), von allen Luce genannt, ist als Halbwaise aufgewachsen und verlor vor einem Jahr ihren Vater. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit Fahrkarten-Verkauf bei den Chicagoer Verkehrsbetrieben, aber ansonsten wartet nur ihre Katze und der nervige Nachbar, der auf die hübsche und einsame Frau steht.

Luce schwärmt schon seit einiger Zeit heimlich von Peter Callaghan (Peter Gallagher), er kauft immer bei ihr die Fahrkarte, beachtet sie jedoch nicht weiter. Als er auf die Gleise stürzt, rettet sie ihm in letzter Sekunde das Leben. Im Krankenhaus besucht sie ihn und durch ein Mißverständnis ist sie plötzlich seine Verlobte!

Zur Freude der gesamten Familie Callaghan, denn sie finden sofort Gefallen an der charmanten Luce. Sie indes versucht immer wieder einen Weg zu finden, um das Mißverständnis aufzulösen. Nur Jack Callaghan (Bill Pullman), Peters Bruder, ahnt, das irgendetwas nicht stimmt. Trotzdem kann er es nicht verhindern, sich in Luce zu verlieben, und sie sich in ihn.

Als Peter aus dem Koma erwacht, kommt der große Moment der Wahrheit, glaubt sie. Aber da passieren noch wundersame Dinge …

Mein Fazit:

Eine herzerfrischende Liebesgeschichte, auch noch mit der weihnachtlichen Atmosphäre, da kann man nicht anders als Schwärmen.

Sandra Bullock als kleines einsames Pflänzchen mitten in Chicago, die nur eine kleine Katze hat. Sie ist pflichtbewußt, ehrlich und überaus liebenswert. Ihre Kulleraugen und das charmante Lächeln bringen den kältesten Eisklotz zum Schmelzen und so ist es nicht verwunderlich, das sie in die leicht chaotische, aber ebenfalls liebenswerte Familie Callaghan schlittert. Sie geben ihr das, was sie sich sehnlichst wünscht, seid ihr Vater verstorben ist. Das ist ihre charmante Rechtfertigung für die Aufrechterhaltung des Mißverständnisses und wer kann es ihr – gerade zur Weihnachtszeit – verdenken? Und das finde ich auch sehr berührend, ohne das es kitschig wird.

Ansonsten gibt es viele leise Töne zwischendurch und einen erfrischenden Humor. Das rundet die Geschichte ab und nimmt dem Ganzen den Ernst. Es ist einfach eine wunderbare Unterhaltung für immer wieder anschauen, daher gibt es 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 19.10.2010!

Veröffentlicht am 07.02.18!

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