Star Trek XI – Stark Trek

Lesezeit: 3 Minuten

Star Trek XI – Star Trek (2009)
Originaltitel: Star Trek

Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: Alex Kurtzman, Roberto Orci
Produktion: Bryan Burk, Damon Lindelof, J.J. Abrams
Musik: Michael Giacchino
Kamera: Daniel Mindel
Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Bruce Greenwood, Karl Urban, Ben Cross, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Dies ist ein Teil der Star Trek-Reihe.

Inhaltsangabe:

James T. Kirk (Chris Pine) wird geboren, als sein Vater gerade im Kampf gegen den Romulaner Nero (Eric Bana) auf der Enterprise einen letzten Heldendienst erweist und sich zum Ablenkungsmanöver in den sicheren Tod schickt, damit die Crew in Shuttles fliehen kann.

Dieser Heldentum verfolgt Kirk sein junges Leben lang. Als er gerade in eine Massenschlägerei verwickelt ist, wird er von Captain Christopher Pike (Bruce Greenwood) zur Sternenflotte rekrutiert, der in ihm eine herausragende Führungskraft sieht mit unerschrockenem Heldenmut und dem rebellischen Hang, stets die Vorschriften zu ignorieren.

Drei Jahre hat er auf der Akademie absolviert, als der Romulaner Nero in seinem riesigen Schiff den Planeten Vulkan ansteuert, um diesen offensichtlich zu vernichten. Mit List und Tücke kommt Kirk auf die neue Enterprise, zusammen mit seinem Freund McCoy (Karl Urban) und der bezaubernden Uhura (Zoe Saldana).

Doch er gilt noch immer als Rebell und als unerfahren. Als der Planet Vulkan von Nero zerstört wird und auf die Erde zusteuert, wissen alle, das höchste Eisenbahn ist, sich etwas einfallen zu lassen, um den Wahnsinnigen aufzuhalten. Und dabei helfen Kirk und seine Freunde ein alter Freund aus der Zukunft.

Mein Fazit:

Dies ist mein erster Star-Trek-Film, den ich im Kino gesehen habe. Und ich bin völlig unvoreingenommen reingegangen, kaum Erwartungshaltung. Lediglich die Tatsache, das es sich wohl um die frühen Jahre Kirks handelt, wußte ich.

Der Film ist von der ersten Minute an spannend. Das muss man wirklich sagen, Nero ist ein fürchterlicher und grausamer Gegner, der kaum Gnade walten lässt. Eric Bana erkennt man hinter der Maske kaum, er hat toll gespielt und ich habe ihm seine Qualen und seine Rachegelüste abgekauft.

Die Crew um James T. Kirk findet sich allmählich erst zusammen und ziemlich schnell erkennt man, wer wen spielt. Unweigerlich kommt der Vergleich zu der alten Kirk-Crew auf und dabei hat mir „Pille“ einfach am Besten gefallen. Er war am „alten“ McCoy einfach am nächsten drin, sowohl im Aussehen wie auch im Wesen. Toll! Kirk selbst ist hat auch überzeugend, und das legendäre auf-die-Schulter-klopfen macht Chris Pine ebenso glaubhaft wie das Original. Und Spock! Ja, Spock alias Zachary Quinto ist für mich eine große Überraschung. Denn er ist so ganz anders als ich ihn kenne. Insgesamt gesehen ist die Auswahl der Schauspieler sehr gelungen und glaubhaft in Szene gesetzt.

Einzig die Tatsache, das die Enterprise auf mich moderner wirkte als die damalige Enterprise es war, störte mich. Es gab z. B. keinen aufklabbaren Kommunikator, den hat William Shatner aber in seiner Serie benutzt! Aber alles andere passt wunderbar zusammen und gab mir einen Hauch von Realismus. Auch wenn es Science Fiction ist, bin ich überzeugt, das es so oder so ähnlich in der Zukunft sein wird.

Die Special-Effects sind atemberaubend, die Kampf-Szenen spannend und mitreißend und die musikalische Untermaltung unterstreicht die Spannung und die Geschichte. Und der Humor kommt dabei auch nicht zu kurz. Es gab einige Momente, wo ich laut lachen musste. Und es gibt eben doch die eine oder andere kleine Überraschung, die vorher wohl undenkbar gewesen sind.

Alles in allem ein tolles Kino-Vergnügen, daher bekommt er 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.05.2009.

Veröffentlicht am 21.02.18!

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