London Has Fallen

Lesezeit: 2 Minuten

London Has Fallen (2016)

 

Regie: Babak Najafi
Drehbuch: Chad St. John, Creighton Rothenberger, Christian Gudegast
Produktion: Danny Lerner, Avi Lerner, Peter Heslop, u.v.a.
Musik: Trevor Morris
Kamera: Ed Wild
Darsteller: Gerard Butler, Morgan Freeman, Charlotte Riley, Angela Bassett, Radha Mitchell, Aaron Eckhart, u.v.a.
Dauer: 99 Minuten
Dies ist der 2. Teil der Olympus Has Fallen-Reihe.

Inhaltsangabe:

US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) muss spontan nach Europa reisen. Der britische Premierminister ist überraschend verstorben und es werden nahezu alle westlichen Staatsoberhäupter zur Beerdigung eingeladen.

Sein bester Mann Mike Banning (Gerard Butler) begleitet ihn. Mike hadert ein wenig mit sich selbst. Seine Frau ist mit dem gemeinsamen Kind hochschwanger und der Job im Weißen Haus ist alles andere als leicht. Doch zumindest die Reise zur Beerdigung will er mit Würde und Anstand hinter sich bringen.

Das Team um den US-Präsidenten erlebt jedoch eine große Überraschung: Islamistische Terrorristen halten London im Atem und es wird gezielt Jagd auf Asher gemacht. Mikes ganzes Können ist gefragt und die Kugeln fliegen ihm um die Ohren.

Mein Fazit:

Den Vorgänger – Olympus Has Fallen – fand ich noch ganz nett anzuschauen. Aber da betraf es „nur“ das Weiße Haus und nicht Washington. Das war ja schon sensationell, doch nun hat das Team um Regisseur Babak Najafi eine ganze Stadt hochfliegen lassen!

Und in Mitten dieses Chaos‘ beschützt Gerard Butler seinen Freund und Boss, den US-Präsidenten. Beim ersten Teil fand ich es teilweise schon amüsant: Dem Personenschützer flogen die Kugeln nur so um die Ohren und er blieb bis zum Schluss nahezu unverletzt! Dieser Film toppt es noch, denn es fliegen nicht nur Kugeln, sondern die halbe Stadt! Das war für mich an vielen Stellen doch einfach übertrieben und fern jeder Realität!

Der Film bietet – wie auch der Vorgänger – eine enorme Materialschlacht und Figuren, die kaum gezeichnet werden (können). Viel Krach, viel Patriotismus und kaum kritische Fragen zur Politik der westlichen Welt gegenüber dem Nahen Osten! Solide Unterhaltung wird dennoch geboten, kommt aber meines Erachtens nach nicht an den ersten Teil der Reihe heran, daher vergebe ich enttäuschte 70%.

Veröffentlicht am 12.03.18!

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