Die Mothman Prophezeiungen

Lesezeit: 2 Minuten

Die Mothman Prophezeiungen (2002)
Originaltitel: The Mothman Prophecies

Regie: Mark Pellington
Drehbuch: Richard Hatem, Becky Johnston
Produktion: Gary Lucchesi, Tom Rosenberg, Richard S. Wright
Musik: tomandandy
Kamera: Fred Murphy
Darsteller: Richard Gere, Laura Linney, Will Patton, David Eigenberg, Debra Messing, Bob Tracey, u.v.a.
Dauer: 119 Minuten
Romanvorlage: „Tödliche Visionen“ von John A. Keel

Inhaltsangabe:

Journalist John Klein (Richard Gere) verliert aufgrund einer mysteriösen Begegnung seine Frau Mary. Sie hat eine merkwürdige Vision von einer Art riesengroßen Motte und zeichnet es in verschiedenen Variationen. Doch dann starb sie und hinterlässt ihren trauernden Mann.

Zwei Jahre später: Auf dem Weg zu einem Interview kommt John durch Pleasant Point, einem kleinen Ort in Virginia. Es scheint ihn eine unsichtbare Kraft dorthin zu führen. Die Menschen in diesem Ort erzählen ihm von einer komischen riesengroßen Motte, die ihnen zu den unmöglichsten Zeiten erscheint. Außerdem gibt es komische Geräusche aus dem Telefon und andere sonderbare Begebenheiten. Die für John allerschlimmste: Seine tote Frau Mary scheint sich dort auch aufzuhalten.

Wird er der geheimnisvollen großen Motte, dem sogenannten „Mottenmann“, auf die Spur kommen?

Mein Fazit:

Diese Geschichte hat einen wahren Kern, das wußte ich schon vorher. Tatsächlich wurden Ende der 60er Jahre von mehreren verschiedenen Leuten dieser Mottenmann gesehen, der über zwei Meter groß gewesen sein soll und angeblich zwei rot-glühende Augen hatte. Und als die Brücke in Pleasant Point einstürzte, ist dieser Mottenmann nie wieder gesehen worden.

Diesen Teil der Geschichte will ich gern glauben. Und ich glaube auch, das es Menschen gibt, die über eine gewisse Sensibilität verfügen und gewisse Spannungen spüren. Auch mir ist es schon einige Male passiert, ich nenn‘ es immer mein Bauch-Gefühl, andere weibliche Intuition. Diesen Teil des Films kann ich sogar durchaus nachempfinden.

Was aber mit Mary, Johns toter Frau, da passiert, ist für mich eigentlich nur eine verwirrende Geschichte nebenher, die den eh schon hohen Spannungsbogen noch verstärken soll und damit die Geschichte leider unglaubwürdig macht. Somit kann man fast schon mit John Mitleid bekommen, obwohl er gerade dabei ist, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Richard Gere und Laura Linney haben den Film super ausgefüllt und auch alle anderen Darsteller haben ihre Rolle mit viel Glaubwürdigkeit ausgefüllt.

Aber der Film hat einige offene Fragen hinterlassen. Er erschien auch die ganze Zeit düster á la „X-Files“. Deshalb ist er für mich nur 80% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.11.2008.

Veröffentlicht am 30.03.18!

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