Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs: Die Insel der besonderen Kinder

Originaltitel: Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children (2011)
übersetzt von Silvia Kinkel, illustriert von Cassandra Jean
Verlag: Carlsen Verlag
Seitenanzahl: 256 Seiten
ISBN-10: 3551728267
ISBN-13: 978-3551728265
Dies ist der 1. Teil der Miss Peregrine-Reihe.

Inhaltsangabe (aus der Hörbuch-Version):

Jacob Portman hat einen sonderbaren Großvater: Er erzählt ihm immer wieder von Heim-Kindern auf einer einsamen Insel von Wales. Dort hat der Großvater selbst einen Teil der Kindheit verbracht, nachdem er vor den Nazis geflohen war. Diese Kinder hatten besondere Fähigkeiten und so wurden aus den Geschichten Märchen, die Jacob folglich eines Tages nicht mehr glaubt.

Als Jacob 15 Jahre alt ist, wird er Zeuge, wie der Großvater von einem merkwürdigen Monster angegriffen und letztendlich getötet wird. Lange Zeit wird er damit nicht fertig, bis er einen Brief von einer gewissen Miss Peregrine in den Händen hält. Sie hat seinem Großvater vor gar nicht so langer Zeit erst geschrieben.

Er kann seinen Vater dazu überreden, mit ihm auf diese Insel in Wales zu reisen. Jacob möchte den Geschichten um die besonderen Kinder auf den Grund gehen. Auf dieser Insel gibt es jedoch kein Waisenhaus mehr und eine gewisse Miss Peregrine kennt auch niemand. Fast will er schon aufgeben, da taucht er plötzlich in einer ganz anderen Welt ein …

Mein Fazit:

Ich bin ja nun wirklich keine bekennende Comic-Leserin, blätterte höchstens früher mal in den Heften meines Bruders, aber das ist wirklich schon Ewigkeiten her. Als ich nun auf diese Version aufmerksam wurde, war ich allerdings schon neugierig. Die Geschichte ist mir ja noch im Sinn durch mein (erstes) Hör-Vergnügen im Dezember 2016! Daher gehe ich auf die Geschichte selbst nun nicht mehr ein, denn ich fand sie ja schon grandios und das hat sich durch die Comic-Version nicht geändert!

Cassandra Jean hat diesen Comic von Anfang an ziemlich düster gehalten, ja, geradezu gespentisch. Farblich wurde es nur, wenn Jacob mit den besonderen Kindern zusammen war! Somit hat es den allgemeinen Tenor zwar gut getroffen, aber ich fand es dann doch an manchen Stellen zu bedrückend. Interessant fand ich die Fotos von den besonderen Kindern, die immer wieder mal eingestreut wurden.

Zwischendrin konnte man leider auch nicht immer gut die Schrift lesen, die Farbwahl fand ich nicht immer optimal. Ansonsten haben die Bilder die Geschichte gut getroffen und es kam auch in Einklang mit meiner Phantasie. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Fortsetzungen lesen werde. Da bleibe ich lieber bei den klassischen Büchern oder eben Hörbüchern. Comics sind nun nicht unbedingt meine Welt, aber für die gute Verarbeitung der Geschichte vergebe ich vier Sterne!

Veröffentlicht am 03.04.18!

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