Das geheime Fenster

Das geheime Fenster (2004)
Originaltitel: Secret Window

Regie: David Koepp
Drehbuch: David Koepp
Produktion: Gavin Polone, Ezra Swerdlow
Musik: Philip Glass
Kamera: Fred Murphy
Darsteller: Johnny Depp, John Turturro, Maria Bello, Len Cariou, Charles S. Dutton, Timothy Hutton, u.v.a.
Dauer: 106 Minuten
Romanvorlage: „Langoliers – Das geheime Fenster“ von Stephen King

Inhaltsangabe:

Der Schriftsteller Mort Rainey (Johnny Depp) hat seine Frau Amy (Maria Bello) inflagranti mit ihrem Lover Ted (Timothy Hutton) erwischt. Seither hat er sich in sein Haus am See zurück gezogen, um den Treuebruch und die bevorstehende Scheidung zu verarbeiten. Er verfällt in eine tiefe Depression und erlebt gerade eine Schreibblockade.

Da taucht plötzlich John Shooter (John Turturro) vor seiner Tür auf und bezichtigt ihn des Plagiats. Angeblich hat Mort die Geschichte „Das geheime Fenster“ von ihm gestohlen. Mort, der sich zu Unrecht angeklagt fühlt, versucht den aufdringlichen Kerl loszuwerden. Aber John Shooter macht einen sehr mörderischen Eindruck. Erst recht, als der kleine Hund tod auf der Veranda liegt.

Mort versucht seitdem zu beweisen, das er tatsächlich der Autor der Geschichte ist, doch immer mehr Tote und mysteriöse Vorfälle pflastern seinen Weg. Selbst sein angeheuerter Privatdetektiv kann ihm nicht wirklich helfen, im Gegenteil, er ist genauso Tod wie der Hund. Als sein früheres Haus abbrennt und sich der vermeintlich letzte Beweis für seine Behauptung in Rauch auflöst, beginnt Mort an sich selbst zu zweifeln. Denn für ihn ist klar: Irgendetwas paßt ganz gewaltig nicht ins System!

Mein Fazit:

Ein spannungsgeladener Film von der ersten Sekunde.

Die Rolle des Mort Rainey ist auf Johnny Depp zugeschnitten. Er verkörpert eindrucksvoll und überzeugend den tiefverletzten Mann, der seine Frau noch immer liebt und nicht wirklich begreifen will, das seine Ehe beendet ist. Er wirkt verloren und verwirrt und man möchte ihn am liebsten tröstend in die Arme nehmen. Umso erschreckender, aber auch faszinierender ist die Wandlung, die während des Films mit ihm durchgeht.

Die Geschichte selbst ist eine alte Geschichte, nur anders formuliert und dargestellt. Es drückt aus, was für Gefühle und Gedanken der Mensch hat, wenn er durch Untreue so verletzt wird. Zu 90% der Menschen gehen den Rache-Gedanken natürlich nicht nach und erst recht hat es nicht solche psychologische Konsequenzen. Aber es ist nachvollziehbar und somit hat einen realistischen Touch!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.04.2008.

Veröffentlicht am 04.04.18!

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