Rocky Balboa

Lesezeit: 2 Minuten

Rocky Balboa (2006)

 

Regie: Sylvester Stallone
Drehbuch: Sylvester Stallone
Produktion: David Winkler, Irwin Winkler, Robert Chartoff
Musik: Bill Conti
Kamera: Clark Mathis
Darsteller: Sylvester Stallone, Tony Burton, Milo Ventimiglia, Burt Young, Antonio Tarver, Geraldine Hughes, u.v.a.
Dauer: 102 Minuten
Dies ist der 6. Teil der Rocky-Reihe.

Inhaltsangabe:

Rocky Balboa (Sylvester Stallone) ist in die Jahre gekommen. Seine Frau Adrian ist verstorben, sein Sohn Rocky Jr. (Milo Ventimiglia) -inzwischen erwachsen- versucht aus dem Schatten seines Vaters herauszukommen und Paulie (Burt Young) wird auch nicht mehr der Jüngste. Rocky hat inzwischen ein eigenes Restaurant und erzählt den Gästen die besten Geschichten aus seiner früheren Boxer-Karriere.

Aber er ist nicht glücklich dabei. Als er Marie (Geraldine Hughes) trifft und etwas Zeit mit ihr verbringt, wird ihm bewußt, was ihm fehlt. Das Boxen. Und just zu dieser Zeit ist Mason Dixon (Antonio Tarver) -amtierender Box-Champion- an einem Stillstand seiner Karriere angekommen. Er boxt zwar erfolgreich, aber ohne Herz. Sein alter Trainer rät ihm zu einem Fight mit Rocky Balboa.

Gnädig will Mason Rocky schonen. Aber Rocky will keine Schonung. Er möchte fighten wie zu seinen besten Zeiten und kann auf die Unterstützung vieler Menschen vertrauen. Aber wird er siegen? Kann er dem jungen Boxer trotzen?

Mein Fazit:

Hm, soll ich den Film loben? Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir etwas schwer. Ich meine, der Film war im Grunde immer in den früheren fünf Filmen drin. Entweder war die Erinnerung an seine Frau Adrian vorherrschend oder die Fights oder das Training. Insgesamt gesehen empfinde ich den Film als aufgewärmte Suppe. Da ist nichts Neues drin, höchstens das Restaurant, das wohl nur läuft, weil es Rocky Balboa gehört. Ja, warum nicht? Machen Stars heute ja auch.

Sylvester Stallone selbst wirkte natürlich alt in diesem Film. Ich empfand teilweise Mitleid mit dieser Figur, weil Rocky außer Boxen wohl nichts hatte, was sein Herz erfüllte. Tragisch. Viele Lebensweisheiten, viele Ratschläge und kluge Sätze konnte Rocky da vom Stapel lassen. Sicher hatten sie ihren Sinn, aber weniger ist manchmal eben doch mehr.

Mich hat nur der Fight am Ende wirklich tief berührt und dieser war natürlich á la Rocky eben – viel einstecken und dann zurück schlagen. Wenn Sly diesen Film nicht gemacht hätte, würde uns ganz sicher nicht ernsthaft was fehlen. Er war nett anzuschauen, aber das war es auch schon. Von mir ganze 70%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 20.10.2008.

Veröffentlicht am 13.04.18!

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