Das Joshua-Profil

Das Joshua-Profil (2018)

 

Regie: Jochen Alexander Freydank
Drehbuch: Jan Braren, Sebastian Fitzek
Produktion: Nico Grein, Henriette Lippold, Jörg Winger
Kamera: Wolf Siegelmann
Darsteller: Kristina Klebe, Torben Liebrecht, Franziska Weisz, Peter Mygind, Armin Rohde, Arnd Klawitter, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten
Romanvorlage: „Das Joshua-Profil“ von Sebastian Fitzek

Inhaltsangabe:

Max Rohde (Torben Liebrecht) hat seine beste Zeit als Schriftsteller bereits hinter sich. Seit dem Roman „Blutschule“ hat er keinen neuen Beststeller geschrieben. Umso liebevoller kümmert er sich um Pflegetochter Jola (Lina Hüesker), während seine Frau Kim (Franziska Weisz) als Pilotin unterwegs ist.

Eines Tages erhält er einen seltsamen Anruf. Ein unbekannter Mann teilt ihm mit, dass er in den nächsten 48 Stunden ein furchtbares Verbrechen begehen wird. Unvorstellbar für Max, wo er sich stets an Recht und Gesetz hält.

Aber dann wird er zu seinem mysteriösen Treffpunkt gerufen, wo vor seinen Augen ein Auto explodiert – mitsamt Fahrer. Voller Panik flieht er wieder nach Hause, wo seine Tochter mit KO-Tropfen betäubt im Bett liegt. Die gerufene Polizei begegnet ihm mit Misstrauen, sie glaubt, er wolle seine Pflegetochter missbrauchen.

Als das Jugendamt samt Polizei anrückt, flieht er mit seiner Tochter zu seinem Anwalt Toffi (Armin Rohde) und sein Leben gerät völlig aus den Fugen. Wer will ihm ein Verbrechen anhängen, was er nicht begangen hat? Und was hat es mit diesem mysteriösen Joshua-Profil auf sich? Max‘ Leben wird vollständig auf den Kopf gestellt und nichts wird mehr so sein wie es mal war!

Mein Fazit:

Nun, ich war ja schon immer skeptisch, was deutsche Fernseh-Produktionen angeht. Aber weil ich kurz vor dem Ausstrahlungstermin zur Lesung von und mit Sebastian Fitzek war, trieb mich zugegebenermaßen die Neugier. Auch wenn ich das Buch nicht so besonders gelungen finde, so war ich gespannt auf den Film.

Doch die Nüchternheit folgte schon ziemlich bald. Die Szenen wirkten oft arg gestellt, es kam kaum eine Natürlichkeit oder authentische Atmosphäre auf. Torben Liebrecht und Armin Rhode konnten mich da noch am meisten überzeugen, alle anderen wirkten auf mich wie erfahrene Statisten.

Dementsprechend wirkt die Geschichte auch nicht richtig glaubhaft. Da sie im Laufe des Films erheblich vom Buch abweicht, wird es dem geneigten Zuschauer – also mir – überhaupt nicht richtig deutlich, was es mit dem Joshua-Profil auf sich hat. Das finde ich umso bedauerlicher, da das Thema Datenschutz durchaus aktuell und diskussionswürdig ist.

Herr Fitzek hatte es in der Lesung angedeutet, dass er in dem Film einen Cameo-Auftritt hat, als Buchhändler. Das fand ich ganz witzig, aber leider konnte es den Gesamteindruck auch nicht retten. Daher gibt es von mir magere 65% und auch kein Wiedersehen, so sehr ich Herr Fitzek auch schätze!

Veröffentlicht am 16.04.18!

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