Der Ring aus Stein

Der Ring aus Stein (1996)
Originaltitel: The Ring

Regie: Armand Mastroianni
Drehbuch: Nancy Sackett, Carmen Culver
Produktion: Dennis Hammer, Douglas S. Cramer, Kay Hoffman
Musik: Michel Legrand
Kamera: Gideon Porath
Darsteller: Michael York, Nastassja Kinski, Rupert Penry-Jones, Tim DeKay, Carsten Norgaard, Jon Tenney, u.v.a.
Dauer: 180 Minuten
Romanvorlage: „Der Ring aus Stein“ von Danielle Steel

Inhaltsangabe:

Teil 1:

Die Geschichte um Ariana von Gotthard (Nastassja Kinski) beginnt schon vor Beginn des zweiten Weltkrieges. Ihre Mutter beging Selbstmord, als ihr Liebhaber, ein jüdischer Künstler, von der Gestapo ermordet wird. Walma von Gotthard (Michael York), Direktor der Tilden-Bank, zieht Ariana und Gerhard (Rupert Penry-Jones) seither allein groß und hat nur Hilfe vom guten Freund Max Thomas (Tim DeKay).

1944 eskaliert die Situation: Max Thomas muss fluchtartig nach der Ermordung seiner jüdischen Frau das Land verlassen und bekommt Hilfe von der inzwischen fast erwachsenen Ariana. Gerhard steht kurz vor dem Einzug in die deutsche Armee und so bleibt Walma nichts anderes übrig als seine Kinder noch in letzter Sekunde außer Landes zu bringen. Gerade hat er Gerhard über die Grenze in die Schweiz gebracht, als Ariana von der Gestapo verhaftet wird. Ihrem Vater wird Landesverrat vorgeworfen, ihrem Bruder Fahnenflucht. Doch Ariana weiß nicht viel mehr und behält daher ihre kleinen Geheimnisse tapfer für sich.

Schließlich kann sie freikommen. Manfred von Tripp (Carsten Norgaard) hatte sie zuvor auf einem Tanzball kennen gelernt und nachdem die Gestapo Ariana wochenlang festgehalten hatte, nahm er sie mit zu sich. Aber Ariana ist auch verzweifelt. Wo ist ihr Vater nur? Und Gerhard? Und was will Manfred von Tripp von ihr? Völlig verängstigt blickt sie in die Zukunft!

Mein Fazit:

Es ist schon eine ganze Weile her, als ich das Buch zu diesem Roman las. Bevor der Film ausgestrahlt wurde, konnte ich mich nur dumpf an einige Dinge erinnern. Aber komischerweise, als ich den Anfang sah, wußte ich sofort, was geschah. Nahezu originalgetreu nach der Romanvorlage wurde die Geschichte um Ariana, Walmar und Gerhard von Gotthard erzählt. Etwas verwirrend kam dann der Part von Max Thomas dazu, da er nur anfangs nur kurz auftauchte und es gar nicht so deutlich wurde, daß er ein Freund der Familie war. Aber ich konnte mich wirklich im Laufe des Films an viele Einzelheiten des Romanes erinnern.

Der Film war ganz und gar nach Danielle Steel. Für jeden Fan ein unbedingtes Muß und ich habe ihn auf Video aufgenommen, um ihn jederzeit wieder sehen zu können.

Teil 2:

Ariana von Tripp (Nastassja Kinski) ist als Anna Golub endlich in New York eingetroffen, in der Hoffnung, das sie ihre geliebte Familie, ihren Bruder Gerhard (Rupert Penry-Jones) und ihren Vater Walmar (Michael York) wieder findet. Doch die ersten Wochen ist sie viel zu schwach, um überhaupt mit der Suche zu beginnen.

Paul Liebman (Jon Tenney), der Ariana auf dem Schiff medizinisch betreute, nimmt sie mit zu sich und zu seiner Familie. Die Liebman’s nehmen sie herzlich auf, weil sie glauben, das Ariana eine Jüdin ist. Von Anfang an kämpft sie mit ihrem Gewissen. Als sie feststellt, das sie von Manfred schwanger ist, ist sie kaum noch zu halten. Sie möchte am liebsten weg von den Liebman’s, um sie nicht zu enttäuschen. Doch dann macht Paul ihr einen leidenschaftlichen Heiratsantrag und in Gedanken an ihr ungeborenes Kind nimmt sie es an.

Gerhard, inzwischen mit Gueselle (Juli Cox) verheiratet, sucht seine Familie in Berlin. Aber er kann nur die Grabesstätte seiner Mutter und das verlassene Elternhaus vorfinden. Von Ariana fehlt jede Spur.

Mein Fazit:

Auch hier kann ich es nur bestätigen, das der zweite Teil nahtlos am ersten Teil anschloß. Ariana’s Leben war hinwichtlich ihrer zweiten Ehe mit Paul Liebman nicht einfach. Aus das sie zufällig Max Thomas wieder traf, ist völlig identisch mit dem Roman. Aber wie so oft in Danielle Steel’s Romanen kommt auch in dieser Geschichte ein wahrlich großer Zeitsprung von über 20 Jahren, so das Ariana’s Sohn Noel plötzlich die Universität beendet hatte. Aber das Ende war dafür um so schöner! Nastassja Kinski hat mich in der Rolle in jeder Sekunde überzeugt. Die Kostüme, die Kulisse, das sind alles schon hochwertige Arbeiten. Daher hat der Film schon eine besondere und glaubwürdige Qualität.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 07.04.2008!

Veröffentlicht am 18.04.18!

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