Mary Poppins

Lesezeit: 2 Minuten

Mary Poppins (1964)

 

Regie: Robert Stevenson
Drehbuch: Bill Walsh, Don DaGradi
Produktion: Bill Walsh
Musik: Robert B. Sherman, Richard M. Sherman
Kamera: Edward Colman
Darsteller: Julie Andrews, Dick van Dyke, David Tomlinson, Glynis Johns, Karen Dotrice, Matthew Garber, u.v.a.
Dauer: 139 Minuten
Romanvorlage: „Mary Poppins“ von Pamela L. Travis

Inhaltsangabe:

Im Kirschbaumweg Nr. 17 in London im Jahre 1910 zieht ein Sturm auf. Gerade hat wieder ein Kindermädchen gekündigt, als die Kinder Jane und Michael Banks (Karen Dotrice und Matthew Garber) dieser wieder mal davon gelaufen sind. So sieht sich der Bankier und erzkonservativer Hausherr Mr. Banks (David Tomlinson) gezwungen, ein neues Kindermädchen zu suchen. Mrs. Banks (Glynis Johns) ist ständig damit beschäftigt, eine Frauenbewegung voran zu bringen und ist immer ohne dem Wissen ihres Mannes aus dem Haus.

Am nächsten Morgen kommt tatsächlich ein Kindermädchen, die zauberhafte Mary Poppins (Julie Andrews). Sie hat die von Mr. Banks zerrissene Stellenbeschreibung in der Hand und rutscht vergnügt das Treppengeländer hinauf. Und aus ihrer Reisetasche zaubert sie ihren gesamten Hausstand hervor, um sich in ihrem Zimmer einzurichten.

Kurzum: Mary Poppins ist wohl das außergewöhnlichste Kindermädchen, das es gibt. Schon bald begeben sie sich mit Bert (Dick van Dyke) auf Ausflüge durch Pflasterbilder und Pferderennen. Sie lernen neue außergewöhnliche Wörter und treffen einen merkwürdigen Onkel, der vor Lachen an der Decke hängt.

Doch Mr. Banks mißfällt es grundlegend und somit gerät die Situation völlig außer Kontrolle, als er seine Kinder mit in die Bank nimmt und Michael sich strikt weigert, seine zwei gesparten Penny auf der Bank einzuzahlen!

Mein Fazit:

Ein wunderbares Musical, das einfach unvergessen ist!

Ich konnte noch fast alle Lieder mitsingen und die Melodien liegen einem einfach im Ohr. Die moralischen Aufhänger dieser Geschichte sind wunderbar verpackt in verspielten Szenen mit Tieren und tanzenden Schornsteinfegern auf den Dächern Londons. Die Tricks sind dabei immer noch phänomenal und für die damalige Zeit von hoher Qualität. Gelegentlich kann man sehen, das die Kulisse nicht echt ist. Aber das tut dem Film-Vergnügen in keinster Weise ein Abbruch.

Julie Andrews und Dick van Dyke sind ein traumhaftes Paar in diesem Film und strahlen Fröhlichkeit, Freude und Glück aus. Neben der Geschichte der beiden Kinder ist in dem Musical auch eine kleine Liebesgeschichte drin. Julie Andrews hat es mir besonders angetan mit ihren glänzenden Augen.

Ein Film, den man sich immer wieder ansehen und mitsingen kann.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 04.04.2008!

Veröffentlicht am 20.04.18!

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