Godzilla (1998)

Lesezeit: 2 Minuten

Godzilla (1998)

 

Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Dean Devlin, Roland Emmerich
Produktion: Dean Devlin, Roland Emmerich, Ute Emmerich
Musik: David Arnold
Kamera: Ueli Steiger
Darsteller: Matthew Broderick, Hank Azaria, Kevin Dunn, Michael Lerner, Maria Pitillo, Jean Reno, u.v.a.
Dauer: 139 Minuten

Inhaltsangabe:

Der Biologe Dr. Niko Tatopoulos (Matthew Broderick) wird von der amerikanischen Armee zu einem besonderen Fund geholt. Was unglaublich erscheint, ist für ihn zur Wirklichkeit geworden: Er steht in einem riesigen Fußabdruck von einer Echse. Sie kommt aus einem Gebiet, wo die Französische Regierung Atomtests gemacht hat. Die riesige Echse ist daraus mutiert und befindet sich nun auf dem Weg nach New York.

Doch für ihn stellt sich die Frage, warum sie nach New York will? Godzilla, wie es die Japaner genannt haben, „räumt“ in New York auf und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Autos werden zu Spielzeug für die Echse, Menschen zu kleinen Ameisen. Das Militär versucht Godzilla mit konventionellen Waffen zu töten, was jedoch höchstens kleine Kratzer verursachte. Und diese Kratzer nutzt Tatopoulos, um Untersuchungen anzustellen. Er entdeckt, das die Echse schwanger ist und nach New York gekommen ist, um ihre Nachkommen zu ziehen.

Ein Wettlauf mit der Zeit und den Verantwortlichen Politikern beginnt, denn Godzilla ist gefräßig und aggressiv.

Mein Fazit:

Big – bigger – Godzilla! Das ist mein erster Gedanke, wenn ich an diesen Film denke. Roland Emmerich, nicht nur Regie geführt, sondern auch noch das Drehbuch geschrieben und das Werk produziert, hat sich damit wohl wieder selbst übertroffen.

Die Geschichte selbst ist eigentlich sehr traurig. Die Eidechse -zwar von Natur aus aggressiv- möchte im Grunde nur die Nachkommen aufziehen und tut alles dafür, um diesen zu schützen. Das ist der Grundgedanke zu Godzilla. Doch dieses Monster zerstört halb New York. Für mich ist auch erstaunlich, das diese Stadt stets in Mittelpunkt von solchen monumentalen Filmen steht. Die Rahmenhandlung wie z. B. die Beziehung des Biologen zur Reporterin (gespielt von (Maria Pitillo) mildern die Aggressivität des Films etwas ab. Auch die Tatsache, das es fast die ganze Zeit im Film regnet, stimmt den Zuschauer nicht gerade fröhlich. Aber es paßt zur Grundgeschichte des Films.

Die Echse ist hervoragend in Szene gesetzt. Da wurde tricktechnisch so tief in die Kiste gegriffen, das man fast schon glaubt, die Echse sei real und nicht am Computer animiert worden. Ein Stirnrunzeln kam auf, als die Echse im Hudson-River schwamm. Ich bin mir nicht sicher, ob da das Größenverhältnis richtig abgestimmt wurde und ob der Fluss tatsächlich so tief ist. Auch das U-Boot, das plötzlich dort auftauchte, paßte für mich nicht ins Bild. Nun denn, wenn es der Geschichte dient ….

Dieser Film ist tricktechnisch von höchster Qualität, wie man es von Emmerich gewohnt ist. Spannend und mit kleinen witzigen Momenten gespickt, aber im Grunde eine traurige Geschichte. 95% ist er mir dennoch wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.02.2009.

Veröffentlicht am 27.04.18!

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