Poseidon (2006)

Lesezeit: 2 Minuten

Poseidon (2006)

 

Regie: Wolfgang Petersen
Drehbuch: Mark Protosevich, Akiva Goldsman
Produktion: Wolfgang Petersen, Chris Briggs, Mike Fleiss
Musik: Klaus Badelt
Kamera: John Seale
Darsteller: Josh Lucas, Jacinda Barrett, Richard Dreyfuss, Mía Maestro, Emmy Rossum, Kurt Russell, u.v.a.
Dauer: 98 Minuten
Romanvorlage: „Der Untergang der Poseidon“ von Paul Gallico

Inhaltsangabe:

In der Silvesternacht: Auf dem Kreuzfahrtschiff Poseidon unterwegs im Nordatlantik feiern die Passagiere und die Crew ins neue Jahr hinein. Was niemand ahnt: Ohne Vorwarnung kommt eine Riesenwelle und wirft das Schiff um.

Eine Handvoll Menschen unter der gemeinsamen Leitung von Robert Ramsey (Kurt Russell) und John Dylan (Josh Lucas) können dem sicheren Tod entfliehen und machen sich auf den Weg zum Rumpf des Schiffes, das nun oben liegt, um ins Freie gelangen zu können.

Mein Fazit:

Die Inhaltsangabe fällt knapp aus, denn anders kann man es auch nicht beschreiben.

Kurt Russel spielt den Helden, der nicht nur um das eigene Überleben kämpft, sondern auch um das Leben seiner Tochter Jennifer (Emmy Rossum), die sich unglücklicherweise (oder auch nicht?) in dieser Nacht mit ihrem Freund Christian (Mike Vogel) verlobt hat. Anfangs ist es für beide noch ein Problem, aber letztendlich erweist es sich als glückliche Fügung.

John Dylan (Josh Lucas) ist Spieler von Beruf und eigentlich ziemlich egoistisch. Doch als das Schiff kenterte, hatte er sofort die Idee, nach oben zu gehen, um schließlich ins Freie zu gelangen. Eher mürrisch und widerwillig führt er die Truppe von wenigen Menschen an, die ebenfalls ins Freie wollen. Eigentlich sind sie ihm alle egal, bis auf vielleicht Maggie James (Jacinda Barrett) und ihren Conor. Aber er entwickelt sich im Laufe der Aktionen als echter Führer.

Noch ein paar weitere Menschen sind in der Traube, die zusammen das Ziel – die Freiheit und somit ein Leben – suchen. Unterwegs müssen sie haarsträubende Dinge tun und mir blieb oft genug das Herz fast stehen. Aber wenn man in der Not ist, kann man fast schon Wunder vollbringen.

Der Film hat Spannung, aber auch Gefühl. So steht Robert Ramsay dem Verlöbnis seiner Tochter mit Christian erst kritisch, wenn nicht sogar ärgerlich gegenüber. Aber im Laufe der Zeit spürt er, das Christian ein echter Mann ist und für seine Tochter da ist. Das beeindruckt ihn sehr und lässt ihn milde stimmen. Mich hat es fast schon an „Armageddon“ erinnert. Berührt hat es mich allemal und das ist das Wichtigste.

„Poseidon“ ist ein Garant für einen spannenden Film-Abend und ich kann ihn immer wieder empfehlen. Die Effekte sind ausgezeichnet und wirken zuweilen ziemlich echt, was einen schon mal das Herz in die Hose rutschen lassen kann. Mir ist er in jedem Falle 95% wert und ich würde ihn mir immer wieder ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.02.2010!

Veröffentlicht 04.05.18!

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