Die Geheimnisse der Spiderwicks

Lesezeit: 2 Minuten

Die Geheimnisse der Spiderwicks (2008)
Originaltitel: The Spiderwick Chronicles

Regie: Mark Waters
Drehbuch: Karey Kirkpatrick, John Sayles
Produktion: Karey Kirkpatrick, Larry J. Franco, Kathleen Kennedy
Musik: James Horner
Kamera: Caleb Deschanel
Darsteller: Freddie Highmore, Mary-Louise Parker, David Strathairn, Seth Rogen, Nick Nolte, Sarah Bolger, u.v.a.
Dauer: 96 Minuten
Romanvorlage: „Die Spiderwicks Geheimnisse von Holly Black und Tony DiTerlizzi

Inhaltsangabe:

Helen Grace (Mary-Louise Parker) zieht mit ihren Kindern Mallory (Sarah Bolger) und den Zwillingen Simon und Jared (beide Freddie Highmore) in das abgelegene Haus des Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick. Mallory versucht gelegentlich die Mutter zu entlasten und kümmert sich um die Zwillinge. Die Jungs können unterschiedlicher nicht sein. Simon ist ruhig und zurückhalten, geradezu vernünftig. Und Jared vermisst seinen Vater, ja, ist regelrecht wütend auf seine Mutter, das sie aus New York weggezogen sind.

Kaum sind sie in dem Haus angekommen, passieren merkwürdige Dinge. Geräusche kommen aus den Wänden und Mallory wird mit ihren Haaren an ihr Bett gefesselt. Das sind nur ein paar Dinge. Es wird aber noch schlimmer, als Jared beschuldigt wird, das alles ausgeheckt zu haben und er sich verletzt über die haltlosen Unterstellung zurückzieht. Er findet die geheime Bibliothek von Arthur Spiderwick und kurze Zeit später auch das Buch „Das Handbuch der magischen Geschöpfe“. Obwohl dort eindringlich vor dem Öffnen des Buches gewarnt wird, liest Jared es und beschwört damit eine völlig neue Welt herauf.

In dieser Welt gibt es hässliche Kobolde, Gnome und Verwandlungskünstler und sie wollen alle nur das eine: Das Buch von Arthur Spiderwick! Jared weiht seine Geschwister ein und gemeinsam müssen sie sich dieser neuen Welt stellen, die mehr mit ihrer alten Welt gemeinsam hat, als sie ahnen.

Mein Fazit:

Wieder eine wunderbare Fantasy-Geschichte, die mich sogar gepackt hat. Ich habe mir den Film beim Bügeln angesehen und ich musste aufpassen, meine Wäsche nicht zu verbrennen.

Seit jeher bin ich ein großer Fan von Freddie Highmore und auch in diesem Film hat er grandios die unterschiedlichen Charaktere der Zwillinge gespielt. Er ist ein wahres Naturtalent und er hat in diesem Film das Problem aufgegriffen, das viele Kinder in seinem Alter haben: Die Angst vor der Veränderung, das Nicht-Verstehen der neuen Lebenssituation. Denn der Vater hat die Familie verlassen und Jared glaubt die ganze Zeit, er kommt zurück.

Die Gnome und Kobolde und was für Wesen dort auch waren konnten hässlicher nicht sein. Aber eines fand ich stark: Nick Nolte als Mulgrath. Nur ganz kurz ist er in die Rolle des Herrschers geschlüpft und das hat er klasse gemacht. Er wird mir in dieser Figur in Erinnerung bleiben.

Alles in allem ist es ein tolles Fantasy-Spektakel, natürlich Gut gegen Böse. Aber anders wäre es ja auch langweilig. Ich gebe dem Film 90% für die starke Leistung des Freddie Highmore und der interessanten Geschichte.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.12.2008!

Veröffentlicht am 18.05.18!

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