Nicholas Evans: Feuerspringer

Lesezeit: 2 Minuten

3442458242Nicholas Evans: Feuerspringer

Originaltitel: The Smoke Jumper (2001)
übersetzt von Kristian Lutze
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN-10: 3442458242
ISBN-13: 978-3442458240

Inhaltsangabe:

Ed Tully und Connor Ford sind beste Freunde, seit sie das erste Mal als Feuerspringer zusammen gearbeitet haben. Während Ed von einer erfolgreichen Karriere als Musical-Komponist träumt, arbeitet Connor auf der elterlichen Farm und fotografiert in seiner Freizeit.

Ed hat sich in Julia verliebt und bringt sie über den Sommer mit nach Montana. Sie kann auch dort arbeiten und die straffällige Skyla hat es ihr besonders angetan. Julia möchte sie auf den rechten Weg zurückführen, doch ein Brand in den Bergen macht alles zunichte. Beim Versuch, Julia und Skyla zu retten, erblindet Ed. Julias Schuldgefühle sind unermesslich und deshalb heiratet sie Ed nach seiner Gensung, obwohl ihr schon lange klar ist, dass sie Connor ebenfalls liebt.

Connor hingegen hat beschlossen, sich als Fotojournalist zu versuchen und reist in Kriegsgebiete wie etwa dem ehemaligen Jugoslawien oder Afrika. Werden ihre Wege sich wieder kreuzen? Hat ihre Liebe je eine Chance?

Mein Fazit:

Nicholas Evans kann Romane schreiben. Oh ja, das kann er. Aber ich befürchte, er weiß nicht immer so genau, wann es zu viel des Guten ist.

Die Geschichte beginnt spannend und die ersten 100 Seiten fliegen nur so dahin. Brandeinsätze, Hitze und Gefahr! Mir als Leserin wurde die Gefährlichkeit der Einsätze durchaus bewusst. Aber dann flaut die Geschichte ab, denn die Karrieren als Feuerspringer enden abrupt, als die straffällige junge Frau Skyla im Feuer umkommt und Ed erblindet.

Die Schildierungen von Connors Erlebnissen in Kriegsgebieten sind interessant bis schockierend und verstörend. Auch Julias und Eds Leben konnte man interessiert verfolgen, aber mir fehlten die Verbindungen zwischen den Ereignissen. Es zieht sich immer wieder dahin, nur zwischendurch gab es Spannungsmomente, wenn Julia und Connor aufeinander trafen. Aber auch da passierte nicht viel außer bei der vermeintlich letzten Begegnung ein paar heimlich ausgetauschte Küsse.

Alles in allem muss ich mich schon enttäuchend äußern. Ich hatte mehr erwartet. Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Connor war nicht greifbar, dafür ging der Autor in den Nebenereignissen viel zu sehr in die Tiefe.

Drei Sterne bekommt diese Geschichte.

Veröffentlicht am 09.08.18!

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