Greatest Showman

Greatest Showman (2017) Biography, Drama, Musical | 1h 45min | 4 January 2018 (Germany) 7.6
Director: Michael GraceyWriters: Jenny Bicks, Bill CondonStars: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac EfronSummary: Orphaned, penniless but ambitious and with a mind crammed with imagination and fresh ideas, the American Phineas Taylor Barnum will always be remembered as the man with the gift to effortlessly blur the line between reality and fiction. Thirsty for innovation and hungry for success, the son of a tailor will manage to open a wax museum but will soon shift focus to the unique and peculiar, introducing extraordinary, never-seen-before live acts on the circus stage. Some will call Barnum's wide collection of oddities, a freak show; however, when the obsessed showman gambles everything on the opera singer Jenny Lind to appeal to a high-brow audience, he will somehow lose sight of the most important aspect of his life: his family. Will Barnum risk it all to be accepted? Written by Nick Riganas

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Inhaltsangabe:

Mitte des 19. Jahrhunderts: Phineas Taylor Barnum (Hugh Jackman) stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Als Sohn eines Schneiders gelangte er jedoch auch in reiche Häuser und lernt dabei Charity (Michelle Williams) kennen. Als er alt genug ist, heiratet er sie – gegen den Willen ihrer Eltern.

Zwei Töchter bekommen sie. Eines Tages verliert Phineas seine Arbeit und mit einem Trick kommt er zu einem Darlehen, denn er träumte schon immer davon, eine Variety-Show aufzubauen. Erst mit großen Schwierigkeiten gelingt es ihm, das Publikum von seiner Idee zu begeistertn und er kann seiner Familie das Leben bieten, was er sich für sie gewünscht hat.

Doch für seinen Erfolg als Zirkusdirektor zahlt er privat wie beruflich einen hohen Preis.

Mein Fazit:

Dieser Film behandelt in groben Zügen die Lebensgeschichte von Zirkuspionier Phineas Taylor Barnum. Parallelen zu seinem wahren Leben sind durchaus vorhanden, wenn man beispielsweise den Artikel bei Wikipedia zu Rate zieht. Aber vieles ist wohl auch einfach Fiktion.

Das Musical lebt zweifellos von der Musik und den atemberaubenden Tanzeinlagen. Selbst Hugh Jackman kann singen und tanzen, das hat er ja schon mehrfach bewiesen. Doch finde ich, dass die Musik die Ernsthaftigkeit vieler Themen nicht wirklich gerecht wird. Da gibt es viele Themen: Rassismus und Diskriminierung sind da nur die wichtigsten, die immer wieder auftauchen, aber nicht so wirklich beleuchtet werden und dem Zuschauer eine trügerische Leichtigkeit vermitteln.

Wenn man von der ernsten Thematik mal absieht, ist es ein absolutes Spektakel und die Musik mitreißend. Alle Darsteller wirken authentisch: Zac Efron hat ebenso überzeugende Auftritte wie Rebecca Ferguson als Jenny Lind.

Die Kulisse, die Atmosphäre und die Kostüme geben ein authentisches Bild ab, zweifelsohne wurde da sehr viel Wert auf Detailgenauigkeit gelegt und nichts dem Zufall überlassen.

Der Film lebt von der Musik, aber ich finde, er wird den Problemen der damaligen Zeit nicht wirklich gerecht. Trotzdem hat er einen hohen Unterhaltungswert und ich vergebe gerne 90%.

Veröffentlicht am 12.08.18!

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