Greatest Showman

Greatest Showman (2017)
Originaltitel: The Greatest Showman

Regie: Michael Gracey
Drehbuch: Jenny Bicks, Bill Condon
Produktion: Peter Chernin, Laurence Mark, Jenno Topping
Musik: John Debney, Joseph Trapanese
Kamera: Seamus McGarvey
Darsteller: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya, Rebecca Ferguson, Austyn Johnson, uva.
Dauer: 104 Minuten

Inhaltsangabe:

Mitte des 19. Jahrhunderts: Phineas Taylor Barnum (Hugh Jackman) stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Als Sohn eines Schneiders gelangte er jedoch auch in reiche Häuser und lernt dabei Charity (Michelle Williams) kennen. Als er alt genug ist, heiratet er sie – gegen den Willen ihrer Eltern.

Zwei Töchter bekommen sie. Eines Tages verliert Phineas seine Arbeit und mit einem Trick kommt er zu einem Darlehen, denn er träumte schon immer davon, eine Variety-Show aufzubauen. Erst mit großen Schwierigkeiten gelingt es ihm, das Publikum von seiner Idee zu begeistertn und er kann seiner Familie das Leben bieten, was er sich für sie gewünscht hat.

Doch für seinen Erfolg als Zirkusdirektor zahlt er privat wie beruflich einen hohen Preis.

Mein Fazit:

Dieser Film behandelt in groben Zügen die Lebensgeschichte von Zirkuspionier Phineas Taylor Barnum. Parallelen zu seinem wahren Leben sind durchaus vorhanden, wenn man beispielsweise den Artikel bei Wikipedia zu Rate zieht. Aber vieles ist wohl auch einfach Fiktion.

Das Musical lebt zweifellos von der Musik und den atemberaubenden Tanzeinlagen. Selbst Hugh Jackman kann singen und tanzen, das hat er ja schon mehrfach bewiesen. Doch finde ich, dass die Musik die Ernsthaftigkeit vieler Themen nicht wirklich gerecht wird. Da gibt es viele Themen: Rassismus und Diskriminierung sind da nur die wichtigsten, die immer wieder auftauchen, aber nicht so wirklich beleuchtet werden und dem Zuschauer eine trügerische Leichtigkeit vermitteln.

Wenn man von der ernsten Thematik mal absieht, ist es ein absolutes Spektakel und die Musik mitreißend. Alle Darsteller wirken authentisch: Zac Efron hat ebenso überzeugende Auftritte wie Rebecca Ferguson als Jenny Lind.

Die Kulisse, die Atmosphäre und die Kostüme geben ein authentisches Bild ab, zweifelsohne wurde da sehr viel Wert auf Detailgenauigkeit gelegt und nichts dem Zufall überlassen.

Der Film lebt von der Musik, aber ich finde, er wird den Problemen der damaligen Zeit nicht wirklich gerecht. Trotzdem hat er einen hohen Unterhaltungswert und ich vergebe gerne 90%.

Veröffentlicht am 12.08.18!

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