Mann unter Feuer

Lesezeit: 2 Minuten

Mann unter Feuer (2004)
Originaltitel: Man on Fire

Regie: Tony Scott
Drehbuch: Brian Helgeland
Produktion: Lucas Foster, Arnon Milchan, Tony Scott
Musik: Harry Gregson-Williams
Kamera: Paul Cameron
Darsteller: Denzel Washington, Dakota Fanning, Marc Anthony, Radha Mitchell, Christopher Walken, Mickey Rourke, u.v.a.
Dauer: 146 Minuten
Romanvorlage: „Mann unter Feuer“ von A. J. Quinnell

Inhaltsangabe:

Creasy (Denzel Washington) ist ein abgehalfteter Ex-Marine, der mehr dem Alkohol als dem Leben zugesprochen ist. Sein guter Freund Rayburn vermittelt ihm dennoch in Mexico City einen Job: Er soll die neunjährige Pita (Dakota Fanning) beschützen! Gerade in dieser Zeit grassiert eine Entführungswelle in der Stadt und die betuchten Eltern des Mädchens (Marc Anthony, Radha Mitchell) haben Angst um ihr kleines Mädchen.

Schon beim Vorstellungsgespräch ist Creasy ehrlich und gibt zu, mit dem Alkohol ein Problem zu haben. Dennoch bekommt er den Job und nach anfänglicher Ablehnung baut er zu dem Mädchen eine innige Freundschaft auf. Er erteilt ihr ein Schwimm-Training, begleitet sie zu Wettkämpfen und Klavierstunden. Doch dann passiert das Unfaßbare: Pita wird entführt! Schwer verwundet kann er dennoch vier Männer erschießen, darunter zwei korrupte Polizisten!

Gerade so mit dem Leben davon gekommen und noch immer mit inneren Blutungen macht sich Creasy auf den Weg, die Entführer zu finden. Der Mutter verspricht er, das alle, die darin involviert sind, zu töten. Und noch immer schwer verwundet macht er sich auf den Weg durch Mexico Stadt und hinterläßt eine Spur von Blut, Gewalt und Feuer!

Mein Fazit:

Zweieinhalb Stunden Denzel Washington pur! Der begnadete Charakterdarsteller hat sich in diesem Film von zwei Seiten gezeigt und in beiden ist er überzeugend bis ins letzte Detail!

Einerseits der liebevolle Freund, der zwar selbst keine Kinder hat, aber dennoch das gewisse Verständnis aufbringt. Liebevoll und mit Respekt geht er mit Pita um. Andererseits schneidet er Menschen, um Informationen herauszupressen, die Finger ab und sprengt einen Mann ans Auto gefesselt in die Luft. Und man kann es ihm noch nicht einmal übel nehmen.

Dabei wirkt er gerade am Anfang alles andere als selbstsicher und zielstrebig. Der kämpft jede Nacht mit dem Alkohol und er lebt nur noch weiter, weil die letzte Kugel in seiner Waffe eine Ladehemmung hatte, als er sich das Leben nehmen wollte.

Dakota Fanning ist ein sehr süßes, aber auch ein sehr fleißiges Mädchen. Und ich denke, sie hat auch als Erwachsene eine große Karriere vor sich. Auch in diesem Film hat sie teilweise einen sehr reifen Eindruck gemacht und konnte glaubhaft das Mädchen rüberbringen, das sich sehr einsam fühlt und sich sehr über die Freundschaft zu Creasy freut.

Ein Punkt, den ich erwähnenswert finde, ist die Tatsache, das teilweise spanisch gesprochen wurde im Film mit deutschen Untertiteln. Das verlieh dem Film einen Hauch von Echtheit und Glaubwürdigkeit, aber es störte doch beim Film-Vergnügen, da die Schrift in der Größe variierte.

Dies ist kein Film für schwache Nerven, aber man muss ihn mal gesehen haben, so schnell läßt er einen nicht los.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.03.2008.

Veröffentlicht am 27.08.18!

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