Aviator

Lesezeit: 2 Minuten

Aviator (2004)
Originaltitel: The Aviator

Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: John Logan
Produktion: Graham King, Bob Weinstein, Harvey Weinstein
Musik: Howard Shore
Kamera: Robert Richardson
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Cate Blanchett, Kate Beckinsale, Jude Law, Ian Holm, John C. Reilly, u.v.a.
Dauer: 170 Minuten

Inhaltsangabe:

In „Aviator“ wird das Leben von Howard Hughes (Leonardo DiCaprio) erzählt und es spielt im Zeit der 20er bis nach dem zweiten Weltkrieg in Amerika. Howard Hughes, von Haus aus Öl-Magnat und Erbe eines Imperiums, hat sich dem Film und der Fliegerei verschrieben. Mit dem Hang zum Perfektionismus dreht er den Film „Hell’s Angels“, einen bahnbrechenden Film mit Flugzeugen und anderen Spezial-Effekten. Auch privat ist er immer dabei, neue Flugzeuge zu entwickeln und zu bauen, er testet sie sogar selbst!

Aber im Grunde ist er eine tragische Figur. Er ist nicht wirklich fähig zu lieben, ist auf einem Ohr taub und leidet an einer kleinen Sprachstörung und an einer Keim-Phobie! Je mehr er unter Druck steht, desto ausgeprägter sind seine Leiden. Und sein Hang zur allumfassenden Kontrolle verhindern eine gesunde Verbindung zu einer seiner Frauen. Seine größte Liebe war stets Katherine Hebpurn (Cate Blanchett) geblieben, aber auch sie konnte er nicht halten, obwohl sie schon kurz vor der Hochzeit standen.

Seinen vermeintlichen Höhepunkt erfährt er, als er die Fluglinie TWA beherrscht und mit ihr Langstrecken-Flüge plant. Doch dann kommt die Politik ins Spiel, initiert vom PanAm-Besitzer Juan Trippe (Alec Baldwin). Sie wollen Fluglinien verstaatlichen und somit Howard Hughes aus dem Rennen schicken. Doch der Kampf um Macht und Liebe treibt Howard Hughes fast in den Wahnsinn und niemand scheint dem exzentrischen Flugzeug-Bauer aufhalten zu können.

Mein Fazit:

Ich persönlich habe mir von Martin Scorsese etwas mehr erhofft. Er ist bekannt für qualitativ hochwertige Filme, Glanzleistung der Schauspieler und einer interessanten Geschichte. Bei „Aviator“ muss ich allerdings eine Ausnahme machen. Mir hat der Film leider nicht so ganz gefallen, obwohl es Sequenzen gibt, die mich fast wieder umgestimmt hätten.

Beeindruckend ist die Leistung von Leonardo DiCaprio, der Howard Hughes verkörpert mit all seiner Besessenheit. Auch Cate Blanchett und alle anderen Akteure haben ihr Bestes gegeben. Die Geschichte jedoch hätte deutlich verkürzt werden können, stellenweise war es einfach zu langatmig und langweilig. Und bei den vielen Personen konnte man schon mal kurz den Überblick verlieren.

Was mich jedoch positiv beeindruckte war die Kulisse und die Atmosphäre der Zeit, die der Film rüberbrachte. Musik, Kostüme und die Frisuren sind perfekt aufeinander abgestimmt. Aber das allein macht natürlich noch keinen guten Film aus. Daher bekommt er nur 80% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 23.03.2008!

Veröffentlicht am 29.08.18!

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