Deepwater Horizon

Lesezeit: 2 Minuten

Deepwater Horizon (2016)

 

Regie: Peter Berg
Drehbuch: Matthew Sand, Matthew Michael Carnahan
Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Stephen Levinson, Mark Wahlberg
Musik: Steve Jablonsky
Kamera: Enrique Chediak
Darsteller: Mark Wahlberg, Kurt Russell, Douglas M. Griffin, James DuMont, Gina Rodriguez, Kate Hudson, u.v.a.
Dauer: 107 Minuten

Inhaltsangabe:

Von VideoMarkt: Obwohl die besten Techniker auf der riesigen Bohrinsel Deepwater Horizon befürchten, dass gewisse technische Probleme potenziell katastrophale Folgen haben könnten, schlagen die Manager der Ölfirma BP ihre Warnungen in den Wind. Am 20. April 2010 kommt es zu einer Kettenreaktion, die in ein Desaster mündet: Die Bohrinsel droht zu explodieren, eine Naturkatastrophe beispiellosen Ausmaßes scheint unabwendbar. Das Team um Chefingenieur Mike Williams kämpft gegen die Zeit, um das Schlimmste zu verhindern.

Mein Fazit:

Wer erinnert sich nicht an die Katastrophe, über die in 2010 in den Medien groß berichtet wurde? Der Untergang der Deepwater Horizon, ein riesiger Ölteppich schwamm im Golf von Mexiko und das finanzielle wie ökologische Desaster, was daraufhin folgte!

Ein paar Wochen, nachdem ich den Film mit Mark Wahlberg gesehen habe, wurde eine Dokumentation im Fernsehen gezeigt, die genau die Probleme beleuchtete, die zu dieser Katastrophe führte. Die einzelnen technischen Details kann ich nicht mehr aufzählen, geschweige denn verstehen, aber es spiegelt sich deutlich in dem Film wider. Die Drehbuch-Autoren haben sich wohl weitgehend an die Fakten gehalten, dies ist zumindest mein Eindruck.

Den Hergang der Katastrophe zu verfolgen macht einen beklommen und fassungslos. Ziemlich realistisch und ohne heroische Plattitüden agieren die Schauspieler auf der brennenden Bohrinsel und so manches Mal musste ich vor Schreck den Atem anhalten. Er wirkt realistisch, detailgetreu und sehr überzeugend.

Der Film veranschaulicht, wie gefährlich es auf einer Bohrinsel ist, welche Verantwortung die Mitarbeiter tragen und das es doch deutlich mehr ist als nur ein paar Rohre in die Erde zu hauen. Es zeigt aber auch, unter welchem Druck die Verantwortlichen stehen, das jeder Tag sehr viel Geld kostet, wenn kein Öl fließt und dass die Menschenleben den Managern und Bossen nicht immer sehr viel wert sind.

Der Film regt zum Nachdenken an und beweist einmal mehr, wie rücksichtslos der Mensch sein und damit durchaus großen Schaden anrichten kann. 90% gibt es von mir.

Veröffentlicht am 02.09.18!

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