Salz auf unserer Haut

Lesezeit: 2 Minuten

Salz auf unserer Haut (1992)
Originaltitel: Desire

Regie: Andrew Birkin
Drehbuch: Andrew Birkin, Bee Gilbert
Produktion: Martin Moszkowicz, Bernd Eichinger, Edwin Leicht
Musik: Klaus Doldinger
Kamera: Dietrich Lohmann
Darsteller: Anaïs Jeanneret, Vincent D’Onofrio, Rolf Illig, Hanns Zischler, Barbara Jones, Greta Scacchi, u.v.a.
Dauer: 111 Minuten
Romanvorlage: „Salz auf unserer Haut“ von Benoîte Groult

Inhaltsangabe:

Die reiche Pariserin George (Greta Scacchi) erlebt die Sommerferien bei Verwandten in Schottland. Dabei lernt sie den Fischerssohn Gavin (Vincent D’Onofrio) kennen. Für beide ist es sofort Liebe und beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Während Gavin jedoch George heiraten will, weiß sie, das sie keine gemeinsame Zukunft haben. Sie leben in zwei völlig verschiedenen Welten.

Doch immer wieder finden sie im Laufe der Jahre zusammen, erleben leidenschaftliche Nächte und führen erbitterte Diskussionen darüber, wie es in der Welt des anderen aussieht und weshalb sie keine gemeinsame Zukunft haben können. Gavin führt mit Jodie (Petra Berndt) eine solide Ehe und sie bekommen drei Kinder. George ist geschieden und hat ihren Sohn Daniel. Während Gavin immer wieder ins Fischerdorf in Schottland zurück kehrt, erlebt George ein ausgefülltes Leben als College-Professorin und Autorin.

Eines Tages jedoch wird es ein Abschied für immer, denn Gavin ist krank. Kann George da ihre Bedenken über Board werfen?

Mein Fazit:

Eine Liebe voller Widersprüche!

Dies beschreibt dieser Film in allen Facetten. Der Regisseur hat mit leisen Tönen und wunderschönen Bildern eine Atmosphäre geschaffen, wo in jeder Hinsicht die Widersprüche der Charaktere und deren Leben deutlich wird. Gavin stellt den einfachen Fischer dar, der nur die rauhe Welt gewohnt ist und täglich ums Überleben für seine Familie kämpft. George hingegen ist die Sonnenseite des Lebens gewohnt, braucht sich um Geld keine Sorgen zu machen und ist kunst- und literaturbegeistert.

Immer wieder nehmen sie sich Auszeiten aus ihrer Leben, verschmelzen zu einer Einheit. Sie tauchen in die Welt der Erotik und Liebe ein, in der es keine Schranken der Gesellschaft gibt. Wo nur das Gefühl zählt und der Augenblick! Aber sobald sie außerhalb des Bettes sind, wird deutlich, das sie sich nicht immer viel zu sagen haben. Aber trotzdem können sie nicht voneinander loslassen und treffen sich immer wieder!

Das Paar ist sowohl optisch grund verschieden (er der burschikose und rauhe Typ, sie das zarte Wesen) als auch in ihrem Ausdruck. Beide Darsteller haben es jedoch mit Bravour gemeistert und in jeder Sekunde habe ich ihnen die Rolle abgenommen, die sie spielten.

Ein Film, den man nicht so schnell vergißt und der in jeder Hinsicht sehenswert ist, auch wenn es keinen besonderen Spannungsbogen gibt!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.03.2008!

Veröffentlicht am 06.09.18!

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