Die dunkle Seite

Lesezeit: 2 Minuten

Die dunkle Seite (2008)

 

Regie: Peter Keglevic
Drehbuch: Nils-Marten Osburg
Produktion: Reinhold Elschot, Peter Nadermann, Gerda Müller
Musik: Nikolaus Glowna
Kamera: Alexander Fischerkoesen
Darsteller: Melika Foroutan, Charly Hübner, Misel Maticevic, Janek Rieke, Hilmi Sözer, Dietrich Hollinderbäumer, u.v.a.
Dauer: 90 Minuten
Romanvorlage: „Die dunkle Seite“ von Frank Schätzing

Inhaltsangabe:

Der Gemüsehändler Üsker (Ufuk Bozkurt) wird tagelang gefoltert und dann mit einem Bauchschuss ermordet. Kommissar Menemenci (Hilmi Sözer) muss den Fall untersuchen.

Gleichzeitig wird die Privatdetektivin Vera Gimini (Melika Foroutan) von dem zwielichtigen Simon Bathge (Misel Maticevic) beauftragt, einen gewissen Marmann (Tobias Oertel) zu finden. Einziger Anhaltspunkt: Die Mutter von Marmann und ein zerrissenes Bild. Gimini macht sich auf und findet heraus, das Marmann noch lebt. Die Zwischenverbindung ist Nicole Walther, die zu wissen scheint, das Marmann noch lebt.

Doch neue Informationen lassen die Privatdetektivin aufhorchen und mißtrauisch werden. Sie versteht nicht, worum es eigentlich wirklich geht. Bathge erzählte etwas von Verrat, als sie im Irak-Krieg als Söldner gemeinsam unterwegs waren. Als sie ein weiteres Opfer findet und die Verbindung zu Bathge und Marmann herstellen kann, spürt sie, das sie noch andere dunkle Geheimnisse auf sie warten.

Mein Fazit:

Ein deutscher Krimi, mal spannend gemacht!

Eigentlich wollte ich nur einen „doofen“ Film sehen, um nicht noch geistig irgendwie beansprucht werden zu müssen. Gelegentlich hat man ja solche Anwandlungen. Dennoch fiel die Wahl auf diesen Film und ich muss sagen, für eine deutsche Produktion hat er mich überrascht.

Es gibt zwar so ein paar Dinge zu bemängeln. Wie z. B. die Tatsache, das die Polizisten irgendwie so als Trottel dargestellt werden. Zumindest erschien es mir so. Und außerdem halte ich es für unrealistisch, das nur zwei Beamte an diesem Fall arbeiten sollten, und einer lag noch permanent auf Sofa und Stühlen. Das hat irgendwie – meiner Meinung nach – das Klischee des deutschen Beamten unterstrichen. Ob es wirklich beabsichtigt war, wage ich zu bezweifeln.

Aber die Geschichte selbst war spannend gemacht und ich als Zuschauerin wußte lange nicht, wo der Hase nun wirklich lang lief. Immer wieder neue Erkenntnisse, neue Informationen, die neu sortiert werden mußten. Zuweilen war es sogar schon fast zu verwirrend.

Alles in allem ein spannender Krimi, den ich durchaus empfehlen kann, daher gebe ich 90%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 19.05.2008!

Veröffentlicht am 27.09.18!

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