Unter der Sonne der Toskana

Lesezeit: 2 Minuten

Unter der Sonne der Toskana (2003)
Originaltitel: Under the Tuscan Sun

Regie: Audrey Wells
Drehbuch: Audrey Wells
Produktion: Tom Sternberg, Audrey Wells, Katie DiMento
Musik: Christophe Beck
Kamera: Geoffrey Simpson
Darsteller: Raoul Bova, Diane Lane, Lindsay Duncan, Mario Monicelli, Sandra Oh, Vincent Riotta, u.v.a.
Dauer: 113 Minuten
Romanvorlage: „Unter der Sonne der Toskana“ von Frances Mayes

Inhaltsangabe:

Frances (Diane Lane) ist eine glückliche Autorin. Denkt sie! Bis sie sanft darauf aufmerksam gemacht wird, das ihr Mann sie betrügt. Die Scheidung folgt auf dem Fuß und sie vergräbt sich in einer kleinen ungemütlichen Wohnung, um die Wunden zu lecken.

Ihre lesbische und schwangere Freundin Patti (Sandra Oh) schenkt ihr aufgrund dessen eine Reise in die Toskana, die Frances nur widerwillig annimmt. In der Toskana angekommen, verfällt sie fast schon dem Charme. Als sie dann noch ein einsames, ziemlich herunter gekommenes Haus, findet, ist sie restlos vom Fieber angesteckt: Kurzerhand kauft sie das Haus und will sich dort niederlassen.

Sie sucht Leute, die es renovieren und sie sucht ihren eigenen inneren Frieden. Beides ist nicht leicht für sie. Doch sie lernt Menschen kennen, die ein reines Herz haben und noch an die echte Liebe glauben. Als sie schließlich Marcello (Raoul Bova) kennen lernt, hat sie das Gefühl, das doch noch alles gut wird. Aber da kommen ein paar Stolpersteine in ihren Weg.

Mein Fazit:

Italien, wie es leibt und lebt!

Als ich die Inhaltsangabe zu diesem Film las, dachte ich, ich habe es doch schon als Buch gelesen und zwar „Vorsicht, frisch verliebt“ von Susan E. Phillips. Da ich das Buch total spannend fand, dachte ich, nehme ich den Film mal auf. Natürlich wußte ich da schon, das der Film keine Adaption des Buches ist.

Diane Lane war eine tolle Frances, natürlich, offenherzig und glaubhaft. Auch die anderen Figuren waren glaubhaft, ehrlich und herzerfrischend. Und es wurde toll die Atmosphäre eingefangen. Am liebsten wäre ich zu ihr gefahren und hätte ihr bei der Renovierung des Hauses geholfen.

Leider gab es in dem Film unnötige Passagen. Es plätscherte so vor sich hin und es dauerte bis zum Ende. Das Ende war für mich auch unglaubwürdig und abgehackt. Bei dem ganzen Film hätte ich etwas anderes erwartet. Daher bekommt der Film nur 85%. Ansonsten gibt es nicht viel auszusetzen, außer des er natürlich kein Main-Stream-Film ist, sondern etwas für sensible und romantische Menschen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 15.07.2008.

Veröffentlicht am 13.11.18!

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