Der Staatsfeind Nr. 1

Lesezeit: 2 Minuten

Der Staatsfeind Nr.1 (1998)
Originaltitel: Enemy of the State

Regie: Tony Scott
Drehbuch: David Marconi
Produktion: Jerry Bruckheimer, Chad Oman, Andrew Z. Davis
Musik: Trevor Rabin, Harry Gregson-Williams
Kamera: Daniel Mindel
Darsteller: Gene Hackman, Regina King, Jason Robards, Will Smith, Jon Voight, Lisa Bonet, u.v.a.
Dauer: 132 Minuten

Inhaltsangabe:

Robert Clayton Dean (Will Smith) hat ein ganz normales Leben. Er ist Anwalt für Arbeitsrecht, hat einen aufgeweckten Sohn und eine entzückende Frau. Es ist kurz vor Weihnachten und die Stadt Baltimore vibriert vor Spannung.

Gerade hat er für seine Frau ein Geschenk in einem Dessous-Laden gekauft, da hetzt ein alter Bekannter an ihm vorbei, spricht abgehackt ein paar Worte, flieht danach und verunglückt tödlich. Für Robert tragisch, aber nichts Besonderes! Doch genau dieses Ereignis verändert sein Leben für immer. Denn dieser Bekannte hatte Beweismaterial für einen Mord an Phillip Hammersley (Jason Robards), wo NSA-Agent Thomas Brian Reynolds (Jon Voight) als Drahtzieher erkennbar ist!

Eine ganze Abteilung ist mit der Überwachung von Robert beschäftigt, der noch eine ganze Weile ahnungslos ist, bis eine Hetzkampagne in der Zeitung erscheint und seine Kreditkarten nicht mehr funktionieren. Er ist vollkommen verwanzt und wird rund um die Uhr bespitzelt. Als er mit dem Rücken zur Wand steht, beginnt er sich zu wehren. Doch er braucht Hilfe und hofft seine frühere Geliebte Rachel Banks (Lisa Bonet). Als er sie jedoch ermordet vorfindet und alle vermeintlichen Beweise auf ihn deuten, weiß er, das etwas ganz großes im Gange ist.

Mein Fazit:

Will Smith forever!

Ich habe den Film schon vor einigen Jahren gesehen, für eine Rezension ist es aber schon zu lange her gewesen. Und so ist nur natürlich, das man sich den Film ein weiteres Mal im TV anschaut und Will Smith mit seiner grandiosen Leistung genießt.

Die Story ist brisant, mehr denn je in Zeiten mit Terror. Obwohl mir so manche Szene ja ein bißchen weither geholt schien, so bin ich dennoch der Überzeugung, das wir inzwischen für die Behörden und den Staat zum gläsernen Bürger geworden sind. Mir persönlich macht so etwas Angst, aber wir sind wohl nicht in der Lage, uns dagegen zu wehren.

Umso mehr habe ich mit Robert Dean mitgefiebert, das er seine unsichtbaren Fesseln wieder verliert und sich völlig frei und als unbescholtener Bürger bewegen kann. Diese Rolle hat Will Smith grandios gespielt, glaubhaft und aufrichtig. Ich habe bisher jede seiner Rollen abgekauft! Aber auch die anderen Darsteller haben ihre Rollen wunderbar ausgefüllt, so das an diesem Film fast nichts zu Bemängeln ist.

Der Film hat Tempo, ist spannend und realistisch. Man kann ihn sich immer wieder ansehen und mit Erschrecken feststellen, wie sehr wir doch kontrollierbar sind, daher bekommt der Film 95% von mir!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 15.07.2008!

Veröffentlicht am 16.11.18!

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