Downton Abbey – 4. Staffel

Downton Abbey – 4. Staffel (2014)

 

Regie: Brian Percival, David Evans, Philip John
Drehbuch: Julian Fellowes
Produktion: Rebecca Eaton, Julian Fellowes, Gareth Neame, u.v.a.
Musik: John Lunn
Kamera: Nigel Willoughby, Graham Frake, Gavin Struthers, u.v.a.
Darsteller: Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Maggie Smith, Jim Carter, Brendan Coyle, Michelle Dockery, u.v.a.
Dauer: ca. 50 Minuten pro Folge
Dies ist die 4. Staffel der Downton Abbey-Reihe.

Inhaltsangabe:

Frühjahr 1922: Schon ein knappes halbes Jahr ist es her, dass Matthew Crawley (Dan Stevens) vor lauter Freude und Übermut über die Geburt seines Sohnes George einen tragischen Unfalltod starb. Mary (Michelle Dockery) ist noch immer erstarrt und kaum in der Lage, irgendetwas dagegen zu tun. Um den kleinen George kümmert sie sich kaum. Einzig Tom Branson (Allen Leech) kann Mary verstehen, hat er seine Frau doch auch erst gerade verloren.

Edith beginnt eine Kolumne zu schreiben und lernt dabei ihren Verleger Michael Gregson (Charles Edwards) kennen. Er ist an eine unglückliche Ehe gebunden, dennoch kann Edith es nicht verhindern, sich in ihn zu verlieben – mit schwerwiegenden Folgen.

Aber auch das Personal erlebt unruhige Zeiten. Bedienstete kommen und gehen und dann gibt es da noch Mr. Green, ein Kammerdiener, der von sich selbst ziemlich überzeugt ist und dies gegenüber Anna Bates (Joanne Froggatt) deutlich zum Ausdruck bringt. Sie trifft eine schwere Entscheidung, was auch nicht so ganz folgenlos bleibt.

Mein Fazit:

Lord Grantham (Hugh Bonneville) möchte am liebsten an alten Zeiten festhalten, ebenso sein hoch geschätzter Butler Carson (Jim Carter). Die Zeiten stehen aber auf Veränderung und rütteln ziemlich heftig an den Grundfesten von Downton Abbey. Mary und Tom kümmern sich um Matthews Erbe, auch wenn da schon ziemlich kontrovers diskutiert wird. Aber viele großen Häuser geraten in finanzielle Schieflage und Downton Abbey soll nicht dazu gehören.

Auch wenn Mary in sehr vielen Momenten der Serie sehr kühl wirkt und das wohl auch bewußt so inszeniert wurde, habe ich ihr die Trauer um Matthew abnehmen können. Auch ihre Sorge um die Zukunft von Downton Abbey habe ich deutlich wahrgenommen. Ansonsten gehört mein Herz nach wie vor Edith (Laura Carmichael) und Anna.

Edith wird von ihrer Umwelt nicht immer gebührend wahrgenommen und so bemerkt kaum jemand, wie ihre Welt auf den Kopf gestellt wird. Manchmal wollte ich rufen: „Haallo? Da braucht jemand mal ein offenes Ohr!“ Natürlich wäre es vergebliche Liebesmüh gewesen, aber gelegentlich war ich schon zornig auf die dekadente Gesellschaft.

Eine Serie, die mich auch in der vierten Staffel fesselte und von mir nach wie vor eine 95%ige Empfehlung bekommt. Sie enthält alles, was eine gute Serie braucht: Liebe, ein Hauch von Abenteuer, sehr viel trockener Humor und Drama und das alles ohne Action und Gewalt (wobei Gewalt ja auch nicht ausgeschlossen wird – aber eben in Maßen und wie ich finde ziemlich realistisch eingesetzt).

Absolut zu empfehlen und für mich zurecht eines der erfolgreichten Serien.

Veröffentlicht am 21.11.18!

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