Alexandra Ripley: Virginia

Lesezeit: 2 Minuten

Alexandra Ripley: Virginia

Originaltitel: From Fields of Gold (1994)
übersetzt von unbekannt
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 541 Seiten
ISBN-10: 3453185242
ISBN-13: 978-3453185241

Inhaltsangabe:

Nathan Richardson ist mit dem Taback groß geworden. Als der Vater die Familie verlassen hatte, war Nate gerade mal 15 und schon das Familienoberhaupt über die Farmerfamilie. Sein ältester Bruder Gideon wird als Wunderkind angesehen und hatte somit die Möglichkeit, ein Studium abzuschließen und Wanderprediger zu werden. Als Gideon schließlich auch noch Lilly heiratet, Nates große Liebe, gibt es für Nate nur noch ein Ziel: Reich zu werden!

Amerika um 1880! Der Bürgerkrieg ist lange zu Ende, und dennoch hat sich der Süden verändert. Und doch kämpft sich Francesca Standish auf ihrer Plantage ab. Sie betreut ihre Mutter, die geistig noch immer in der Zeit vor dem Krieg lebt (und in keinster Weise akzeptiert, das ihr Mann und ihr Sohn dort umgekommen sind). Einzig ihr Großvater bringt Francesca die Liebe und Aufmerksamkeit entgegen, die ihr gebührt. Ihr Großvater ist Erfinder und er hat viele Maschinen erfunden, aber nicht alles patentieren lassen. Nate Richardson hat von dem Erfinder gehört und sucht ihn auf, da er eine Maschine haben möchte, die Zigaretten herstellen könne. Denn seiner Meinung nach lag darin die Zukunft von Amerika! Er bekommt das Modell der Zigarettenmaschine, aber Francesca hat das Patent und gehen sie eine Partnerschaft ein: Er heiratet sie, damit er das Patent hat und sie möchte Kinder. Nate geht auf den Handel sofort ein und noch am selben Tag werden sie getraut. Doch Nate liebt Francesca nicht, sie ist älter, hat ein unscheinbares Wesen und scheint auch ansonsten nicht allzu viel bieten zu können, außer eine Lady aus dem Süden zu sein.

Er bringt Francesca mit auf seine Farm, wo er noch weiter arbeiten muß, um mehr Geld für sein Unternehmen zusammen zu bekommen. Seine Frau hingegen wird in der Familie nicht gerade freudig empfangen und es gibt wenig, was Francesca dagegen tun kann. Als er dann später ein Landstück nach seinen Vorstellungen findet und mit seinem Plan beginnt, kann auch sie wieder glücklicher in die Zukunft sehen. Aus der kleinen Mühle am Bach in der Nähe von Durnham wird im Laufe der Jahre eine ganze Stadt. Und was braucht eine Stadt dringend? Einen Wanderprediger! Und somit kommt Gideon mit seiner Lilly nach Standish (nach Francescas Mädchennamen benannt!) und es scheint, als ob die Ehe das erste Mal in eine feste Krise gerät.

Mein Fazit:

Dies ist ein sehr schöner Roman über die harte Arbeit und den errungenen Sieg. In diesem Buch wird auch von dem Charme der Südstaaten erzählt und ich interessiere mich immer mehr für diese Region. Einige Stellen in diesem Buch sind gewiß überflüssig, das gebe ich zu, aber ansonsten ist es leicht zu lesen, trotz der 540 Seiten. Ich habe noch einen weiteren Roman dieser Autorin, mal sehen, wie dieser sich so entwickelt! Dieser Roman ist jedenfalls wärmstens zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2004.

Veröffentlicht am 23.11.18!

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