Downton Abbey – 5. Staffel

Lesezeit: 2 Minuten

Downton Abbey – 5. Staffel (2015)

 

Regie: Brian Percival, David Evans, Philip John
Drehbuch: Julian Fellowes
Produktion: Rebecca Eaton, Julian Fellowes, Gareth Neame, u.v.a.
Musik: John Lunn
Kamera: Nigel Willoughby, Graham Frake, Gavin Struthers, u.v.a.
Darsteller: Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Maggie Smith, Jim Carter, Brendan Coyle, Michelle Dockery, u.v.a.
Dauer: ca. 50 Minuten pro Folge
Dies ist die 5. Staffel der Downton Abbey-Reihe.

Inhaltsangabe:

Anfang 1924: Edith (Laura Carmichael) hat ihre Tochter heimlich aus der Schweiz nach England geholt und bei der Pächterfamilie Drewe untergebracht, in der Hoffnung, ihr näher sein zu können. Doch das geht nicht gut, Mrs. Drewe wird schließlich misstrauisch.

Mary (Michelle Dockery) möchte gerne wieder heiraten, aber sie zögert. Sie findet ständig neue Ausreden und ihr Schwager Tom (Allen Leech) will ihr helfen, den richtigen Mann zu finden. Doch Tom selbst plant auch einige Veränderungen: Er will mit seiner Tochter in die Staaten auswandern.

Die neue englische Regierung, die auch die Bedürfnisse der Bediensteten und Armen berücksichtigt, bringt zuweilen Unruhe unter die Dienstboten. Und dann ist da noch der rätselhafte plötzliche Tod von Mr. Green, der Anna in Arge Bedrängnis bringt, zu klären.

Mein Fazit:

Auch in dieser Staffel gab es Höhen und Tiefen, ohne Zweifel.

Lady Edith hat einfach mein Herz erwärmt und ich habe mit ihr gelitten, als sie ihre heimliche Tochter bei den Drewes untergebracht hat. Sie glaubte, das wäre die beste Lösung für alle. Doch wie sich herausstellt, ist es ein Irrtum gewesen.

Unter den Dienstboten entwickeln sich Freundschaften und zärtliche Liebeleien. Mr. Carson (Jim Carter) überrascht da mit einem wahren Gefühlsausbruch gegenüber Mrs. Hughes. Tom Branson ist noch immer das kleine Ekelpaket und man möchte ihn einfach nur in den Boden stampfen. Aber – er zeigt auch zwischendurch Herz.

Insgesamt, so finde ich, ist diese Staffel eine der schwächeren gewesen, sie konnte mich nicht so ganz mitreißen, außer vielleicht Lady Edith. Immer wieder beeindruckt mich die Kulisse, die Kostüme und die Atmosphäre. Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Serie gerade erst gedreht worden ist. Man hat wirklich an sehr viele Details gedacht. Auch die politischen Hintergründe (Exodus der russischen Aristokratie, neue Regierung etc.) sind perfekt eingewoben und die Gräfinwitwe Violet Crawley (Maggie Smith) überrascht da auch noch mit einer glaubhaften Geschichte – die ein amüsiertes Schmunzeln hervorgerufen hat.

Alles in allem ist die Serie dennoch spannend und mitreißend, daher bekommt sie 90%.

Veröffentlicht am 19.11.18!

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