The Core – Der innere Kern

Lesezeit: 3 Minuten

The Core – Der innere Kern (2003)
Originaltitel: The Core

Regie: Jon Amiel
Drehbuch: Cooper Layne, John Rogers
Produktion: David Foster, Sean Bailey, Cooper Layne
Musik: Christopher Young
Kamera: John Lindley
Darsteller: Aaron Eckhart, Ray Galletti, Delroy Lindo, Hilary Swank, Stanley Tucci, Christopher Shyer, u.v.a.
Dauer: 135 Minuten

Inhaltsangabe:

Auf der Erde passieren merkwürdige Dinge: Personen mit Herzschrittmachern sterben gleichzeitig und in London fliegen die Tauben plötzlich orientierungslos durch die Lüfte und knallen gegen Häuser und Autos und lösen somit eine Panik aus.

Der College-Professor Josh Keyes (Aaron Eckhart) stellt fest, das der innere Erdkern zum Stillstand gekommen ist, wo er doch mit seinen Rotationen das elektromagnetische Feld aufrecht erhalten und die Erde damit schützen sollte. Somit ist klar, das sich eine Katastrophe anbahnt, die die Menschheit ausrottet.

Die NASA beauftragt Josh Keyes damit, eine Lösung zu finden, um den inneren Erdkern wieder zum Rotieren zu bringen. Das Team um ihn erweitert sich um Dr. Edward Brazleton (Delroy Lindo), Sergei Leveque (Tchéky Karyo) und Dr. Conrad Zimsky (Stanley Tucci). Innerhalb von drei Monaten müssen sie ein Schiff bauen, das zum Erdkern vordringen kann. Doch das allein ist nicht das Problem: Wer wird es navigieren? Da hat die NASA zwei Kandidaten an der Hand: Colonel Iverson (Bruce Greenwood) und ‚Beck‘ Childs (Hilary Swank).

Zusammen machen sie sich auf den Weg in den inneren Erdkern, um die Menschheit vor der drohenden Gefahr zu bewahren. Aber werden sie mit den Gefahren auf dem Weg zu ihrem Ziel fertig? Was erwartet sie wirklich im inneren Erdkern?

Mein Fazit:

Spannend, aber realistisch?

Der Film ist wirklich spannend. Ich gebe zu, es gibt viele Parallelen zu anderen Katastrophen-Filmen wie „Armageddon“ etc. Dieses Mal ging es nicht ins All, sondern nach Innen. Jules Verne hat ja schon mal über so etwas geschrieben und nun kommt die Moderne dazu mit High Tech und wissenschaftlichen Erklärungen.

Was die wissenschaftlichen Erklärungen angeht, bin ich durchaus geneigt, diese zu glauben. Denn diese Gefahr existiert tatsächlich. Das rotierende elektromagnetische Feld schützt uns und hat auch schon Stromausfälle und ähnliches ausgelöst. So ganz abwegig ist es also nicht. Was High Tech betrifft, ist es natürlich Utopie! Nie und nimmer haben wir die technischen Mittel, um so eine Reise tatsächlich antreten zu können. Das ist in der Tat Science Fiction!

Wenn man diese Dinge jedoch einfach außer Acht läßt und sich dem Unterhaltungs-Faktor widmet, wird man nicht enttäuscht. Auch hier läßt „Armageddon“ und Co grüßen, einer nach dem anderen kommt bei der Mission um. Und tausend Probleme sind zu lösen, ehe sie am Ziel sind. Aber das gehört einfach zur Spannung dazu, was wäre ein Film denn, wenn alles glatt liefe? Und im wahren Leben läuft ja auch nicht alles glatt.

Hilary Swank und Aaron Eckhard haben mir sehr beeindruckt. Stanley Tucci als hinterlistiger Wissenschaftler hat mich an eine Schlange erinnert, aber er hat grandios gespielt! Er war das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Der Schmunzeleffekt kam durch den durchgeknallten PC-Freak Rat (DJ Qualls). Sie hätten keinen besseren finden können!

Alles in allem ein Film mit hohen Unterhaltungs-Wert. Ich gebe ihm 95%, für einen spannungsgeladenen Abend.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 10.08.2008!

Veröffentlicht am 30.11.18!

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