Die Outsider (1983)

Lesezeit: 2 Minuten

Die Outsider (1983)
Originaltitel: The Outsiders

Regie: Francis Ford Coppola
Drehbuch: Kathleen Rowell
Produktion: Kim Aubry, Gian-Carlo Coppola, Fred Roos
Musik: Carmine Coppola
Kamera: Stephen H. Burum
Darsteller: C. Thomas Howell, Matt Dillon, Ralph Macchio, Patrick Swayze, Rob Lowe, Emilio Estevez, u.v.a.
Dauer: 91 Minuten
Romanvorlage: „Die Outsider“ von Susan E. Hinton

Inhaltsangabe von meiner Hörbuch-Rezension:

1966, Tulsa, Oklahoma: Der 14jährige Ponyboy Curtis (C. Thomas Howell) wird von seinen Brüdern Sodapop (Rob Lowe) und Darrel (Patrick Swayze) erzogen, nachdem die Eltern einen tragischen Unfalltod erlitten haben. Und die drei Brüder sind Greasers, die der unteren Schicht angehören und häufig kriminell sind.

Ständig geraten sie mit den Socs aneinander, die reich sind und alles für sich beanspruchen.

Als Ponyboy mit seinem Freund Johnny Cade (Ralph Macchio) einen Abend unterwegs ist, werden sie von den Socs angegriffen. Aus Notwehr ersticht Johnny einen Soc und sie fliehen zu Dallas (Matt Dillon), der bereits schon im Knast gesessen und deshalb viele Tricks und Ratschläge hat.

Ponyboy und Johnny verschanzen sich in einer verlassenen Kirche und warten darauf, dass die Lage sich beruhigt. Doch dann gerät die Kirche in Brand und ein paar Kinder geraten in ernsthafte Gefahr.

Mein Fazit:

Der Film ist schon über dreißig Jahre alt und einige junge Stars von der damaligen Zeit sind heute sehr gefragte Schauspieler. Francis Ford Coppola hatte ein gutes Händchen für die Wahl seiner Darsteller.

Als ich den Film damals, in meiner eigenen wilden Zeit, gesehen habe, fand ich ihn ganz gut. Heute, als Erwachsene, betrachte ich das natürlich mit anderen Augen. Aber so ganz hat der Film nicht an Reiz verloren. Mit heutigen Augen und der gewissen Lebenserfahrung, die man sich nun mal aneignet, ist so eine Sozialstudie mit gemischten Gefühlen zu betrachten. Leider gibt es diese Kluft zwischen arm und reich auch heute noch vielerorts, wohl mehr denn je.

Die jungen Darsteller glänzen alle mit ihrem Charme und die Prügelei mit den Socs kann schon beeindrucken, aber mehr als ein müdes Lächeln kam dann doch nicht auf. Tiefsinnigkeit findet man nicht oft, was der Geschichte auch ein wenig die Dramatik nimmt. Das finde ich sehr bedauerlich, könnte es doch ansonsten ein gutes Beispiel für Jugendliche sein, um ihnen zu verdeutlichen, welche Auswirkungen ihr Handeln hat, wenn sie auf die schiefe Bahn geraten sind. Die Atmosphäre ist düster und teilweise ziemlich trostlos, da hilft auch eine liebliche Diane Lane als weibliche Nebenrolle nicht, um es aufzupeppen.

Insgesamt bietet der Film nette Unterhaltung mit ein paar Halbstarken, aber wirklich nachhaltig ist er nicht im Kopf. Daher bekommt er nur 75% von mir.

Veröffentlicht am 12.12.18!

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