Sons of Anarchy – 3. Staffel

Lesezeit: 2 Minuten

Sons of Anarchy – 3. Staffel (2010)

 

Regie: Paris Barclay, Guy Ferland, Gwyneth Horder-Payton, u.v.a.
Drehbuch: Kurt Sutter, Chris Collins, Dave Erickson, u.v.a.
Produktion: Art Linson, John Linson, Kurt Sutter, u.v.a.
Musik: Bob Thiele Jr.
Kamera: Paul Maibaum
Darsteller: Charlie Hunnam, Katey Sagal, Mark Boone Junior, Kim Coates, Tommy Flanagan, Theo Rossi, u.v.a.
Dauer: ca. 45 Minuten pro Folge
Dies ist die 3. Staffel der Sons of Anarchy-Reihe.

Inhaltsangabe:

Abel wurde von der Wahren IRA nach Belfast entführt und Jax (Charlie Hunnam) bleibt erst einmal nichts anderes übrig, als einige Dinge in Charming zu klären, denn es droht ihm Haft. Somit läuft er Gefahr, seinen Sohn nie wieder zu sehen.

Mit Agent Stahl (Ally Walker) muss Jax einen Deal aushandeln, doch nach wie vor ist ihr nicht zu trauen. Sie hat schließlich Gemma (Katey Sagal) glaubhaft einen Mord zugeschoben, so dass diese untertauchen musste.

Tara (Maggie Siff) wird zusammen mit der Verwaltungschefin Margaret Murphy (McNally Sagal) entführt, während Jax mit einigen seiner Club-Brüder in Belfast ist. Gemma kann sie begleiten. Dort erwartet die ein ziemlich heißes Pflaster. Außerdem gibt es unangenehme Wahrheiten, die für die Zukunft schwerwiegende Folgen haben.

Mein Fazit:

Jax ist am Boden zerstört. Sein Sohn wurde von der Real IRA entführt und falsch gelegte Spuren führen erst nach Kanada. Doch durch Beziehungen und Kontakte im privaten Umfeld kann er herausfinden, wo sich sein kleiner Sohn wirklich befindet.

Was ich als sehr geschickt gemacht finde ist der Handlungsstrang mit dem Deal mit Agent Stahl. Es wird erst den Anschein erweckt, als würde Jax auf eigene Faust handeln, um seinen Sohn aus Belfast befreien können. Allerdings hätte das bedeutet, dass er den Club verraten würde und das hätte den sicheren Tod bedeutet. Die Spannung stieg ins Unermessliche und die Auflösung kommt tatsächlich erst in den letzten zehn Minuten der Staffel.

In Belfast wird es einige Momente sehr kritisch, denn der Chapter der Sons in Nordirland scheint nicht ganz sauber zu sein. Es gibt viel Gemetzel und Tote und die eine oder andere schockierende Wahrheit. Der Geist von John Teller rückt hier mehr in den Vordergrund, Geheimnisse werden nur angedeutet .

Es gibt sehr viele berührende Momente in der Staffel, aber auch solche, die man nicht unbedingt so hautnah sehen muss. Sei es drum, die Staffel besticht durch die weiterhin sehr komplexe Geschichte und alle Schauspieler agieren in ihrem gewohnten Umfeld – sie scheinen mir inzwischen schon fast mit ihren Rollen verschmolzen zu sein.

Für diesen Kurz-Tripp nach Belfast und der ausgeklügelten Geschichte gibt es 90%.

Veröffentlicht am 25.12.18!

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