Arlo & Spot

Arlo & Spot (2015)
Originaltitel: The Good Dinosaur

Regie: Peter Sohn
Drehbuch: Peter Sohn, Meg LeFauve
Produktion: Mary Alice Drumm, John Lasseter, Denise Ream
Musik: Jeff Danna, Mychael Danna
Kamera: Mahyar Abousaeedi
Darsteller (dt. Stimmen): Cosmo Clarén, Jack Bright, Reiner Schöne, Maria Koschny, Tim Sander, Tobias Lelle, u.v.a.
Dauer: 93 Minuten

Inhaltsangabe:

Von VideoMarkt: Die Meteoriten haben die Erde vor 65 Millionen Jahren nicht getroffen, so dass die Dinosaurier nicht ausgestorben sind und sich weiterentwickeln konnten, während die Menschen noch nicht sprechen können. Als eine riesige Flutwelle Apatosaurus Arlo von seinem Vater trennt, ist Arlo auf sich allein gestellt. Er trifft einen Höhlenmenschenjungen, der ihm hilft, als er von Flugdinos angegriffen wird. Arlo nennt seinen neuen Gefährten Spot. Gemeinsam erkunden sie die Welt und trotzen den zahlreichen Gefahren.

Mein Fazit:

Diesen Film habe ich eher zufällig gesehen und ließ ihn laufen, es war Sonntagvormittag und wir hatten Zeit.

Die Geschichte selbst ist natürlich uralt. Eine ängstliche Hauptfigur muss über sich hinauswachsen und viele wilde Abenteuer erleben. In diesem Falle ist es der Dino „Arlo“, der in tiefer Trauer um seinen Vater ist, der von einer Flutwelle mitgerissen wurde. Er lernt einen kleinen Menschenjungen kennen, der eigentlich eher als Ungeziefer angesehen wird, denn der Menschenjunge knabbert die Vorräte an. Aus lauter Zorn verfolgt Arlo ihn und verliert so den Weg nach Hause zu seiner Familie, die ihn dringend braucht.

Arlo und der Menschenjunge, den er Spot nennt, freunden sich mit der Zeit an, denn Spot hat einige Tricks drauf. Er bewahrt ihn vor einigen dummen Fehlern und kann ihn so von sich einnehmen. Was die beiden unterschiedlichen Wesen jedoch eint ist die Suche nach der eigenen Familie.

Ich muss gestehen, dass es für mich einige sehr berührende Momente gab und ich mir die eine oder andere Tränen nicht verkneifen konnte. Und auch einige Schnappatmung-Momente waren auch da. Mein Sohn, fünf Jahre alt, fand das gar nicht witzig und ließ mich dann irgendwann allein mit Arlo und Spot.

Aber es gab doch so einiges, was mich störte. Ich meine, was war Spot denn nun? Ein Menschenjunge? Warum benahm er sich dann wie ein Hund? Manchmal war ich schon sehr verwirrt um sein Verhalten. Süß schaute er trotzdem aus. Die Landschaftsbilder waren toll, der Dino hingegen so einfach gezeichnet. Diesen Kontrast kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Warum gibt man sich bei der Landschaft so viel Mühe und bei den Hauptfiguren nicht so?

Okay, aber ansonsten ist der Film sehenswert für einen verregneten Nachmittag auf dem Sofa. 80% ist er mir wert und ich kann ihn für Schulkinder durchaus empfehlen. Jünger sollten sie nicht sein, die Schockmomente sind doch ziemlich prägnant.

Veröffentlicht am 27.12.18!

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