Sebastian Fitzek: Das Kind

Lesezeit: 2 Minuten

Sebastian Fitzek: Das Kind

erschienen 2008
Verlag: Droemer/ Knaur
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN-10: 3426197820
ISBN-13: 978-3426197820

Inhaltsangabe:

Robert Stern ist Strafverteidiger. Nach außen hin gibt er sich als weltgewandt, beherrscht und über jede Situation erhaben. Doch tief in seinem Innern wird er mit der Trauer um seinen Felix nicht fertig. Felix starb vor zehn Jahren an dem unerklärlichen Kindstot. Seither hat Robert sein Privatleben nicht mehr im Griff und erstickt jede Chance, ein neues Leben zu beginnen, im Keim.

Seine Ex-Freundin Carina trifft sich mit ihm auf einem Industriegelände in Berlin. Dabei der 10jährige Junge Simon. Simon ist Vollwaise und unheilbar an einem Gehirn-Tumor erkrankt. Er behauptet, er hätte vor 15 Jahren an diesem Ort einen Mann ermordet. Und tatsächlich finden sie eine Leiche.

Dann wird ihm eine DVD zugespielt, wo angeblich sein Sohn Felix zu sehen ist. Der Absender der DVD stellt ihm in Aussicht, ihm das Geheimnis seines Sohnes zu präsentieren, wenn er sich bereit erklärt, den Mord um die gefundene Leiche aufzudecken.

Robert wird klar, das irgendetwas Grundlegendes nicht in Ordnung ist. Anfänglich bietet er der Polizei seine Mitarbeit an. Doch seinen Weg pflastern immer mehr Leichen und aus dem Zeugen vom Anfang wird ein Verdächtiger, der nicht nur seine Unschuld beweisen will, sondern auch noch einem Kinderhändler-Ring auf die Schliche kommt. Dabei bringt er nicht nur sein Leben in Gefahr …

Mein Fazit:

Dies ist mein dritter Fitzek innerhalb von drei Monaten. Das hat bei mir Spuren hinterlassen. Fitzek schreibt natürlich grandios spannend und mit einem großen Tempo. Aber ich kam anfangs nicht ganz rein in die Geschichte und hatte somit meine Mühe mit Robert Stern, Simon, Carina und dem mysteriösen Typen.

Aber ab ungefähr der Hälfte wollte ich wissen, was passiert. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, welche Wendung eine Geschichte nehmen kann. Anfangs war noch das Hauptthema „Reinkarnation“ und plötzlich wandelt es sich im Kinderpornografie und Kinderhändler. Stellenweise musste ich auch eine Pause machen, da die beschriebenen Szenen mir dann doch etwas an die Nieren gingen. Der Roman ist jedenfalls nichts für schwache Nerven. Und vorhersehbar ist es nun wahrlich nicht.

Und auch bei diesem Buch lässt der Autor keine Fragen offen. Alles wird erklärt, nichts wird im Dunkeln gelassen. Und auch hier findet man immer wieder Personen-Namen, die auch in anderen Romane auftauchten, wie „Sophie“ und „Simon“. Dabei hat jede beschriebene Person Charakter und Persönlichkeit. Und mit fast jeder Figur kann man sich identifizieren. Stark!

Ein Roman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Dezember 2008.

Veröffentlicht am 27.12.18!

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