Sons of Anarchy – 4. Staffel

Lesezeit: 3 Minuten

Sons of Anarchy – 4. Staffel (2011)

 

Regie: Paris Barclay, Guy Ferland, Gwyneth Horder-Payton, u.v.a.
Drehbuch: Kurt Sutter, Chris Collins, Dave Erickson, u.v.a.
Produktion: Art Linson, John Linson, Kurt Sutter, u.v.a.
Musik: Bob Thiele Jr.
Kamera: Paul Maibaum
Darsteller: Charlie Hunnam, Katey Sagal, Mark Boone Junior, Kim Coates, Tommy Flanagan, Theo Rossi, u.v.a.
Dauer: ca. 45 Minuten pro Folge
Dies ist die 4. Staffel der Sons of Anarchy-Reihe.

Inhaltsangabe:

Jax (Charlie Hunnam) und seine Club-Brüder kommen nach 14 Monaten aus der Haft. Es hat sich einiges geändert in Charming. Es gibt einen neuen Sheriff: Eli Roosevelt (Rockmond Dunbar), der sich in seiner Karriere bereits intensiv mit Gangs befasst hat und sich nicht sonderlich schnell beeindrucken lässt. Außerdem ist ein neuer Staatsanwalt anwesend, der nicht nur die Sons im Blick hat, sondern alle anderen Gruppen ebenfalls: Lincoln Potter (Ray McKinnon).

Tara (Maggie Siff) hat inzwischen das gemeinsame Kind Thomas zur Welt gebracht und sich neben ihrem Dienst auch noch um Abel gekümmert. Jax ist stolz auf sie und verspricht ihr hoch und heilig, dass er ein ruhigeres Leben mit ihr und den Kindern wünscht. Er hat die Zeit im Gefängnis genutzt, um über die Zukunft seiner Familie nachzudenken.

Clay Morrow (Ron Perlman) fühlt sich inzwischen auch schon zu alt für das waghalsige Geschäft und fädelt einen Deal mit dem Galindo-Kartell von „Romeo“ Parada (Danny Trejo) ein. Der Deal bringt viel Geld, ist aber auch hochriskant. Jax willigt nur unter der Bedingung in den Deal ein, dass er bald aussteigen kann.

Aber es gibt da ein paar erhebliche Querschläger und die Wahrheit über den Tod seines Vaters steht ihm auch noch bevor.

Mein Fazit:

Welch‘ eine Überraschung: Jax bzw. Chulie Hunnam hatte kurze Haare. Wie wunderbar ihm das gestanden hat. Ich war richtig erfreut. Und seine ehrlichen Zukunftspläne mit Tara machten ihn gleich sympathischer.

Obwohl er auch mich davon überzeugen konnte, klappt es natürlich nicht so, wie er es sich gedacht hat. Es tun sich mehrere Fronten auf und Tara ist lange Zeit auch nicht wirklich ehrlich mit ihm. Und dem Burgfrieden mit Gemma (Katey Sagal) ist auch nicht so wirklich zu trauen. Sie ahnt, dass sie ihre Enkelkinder verlieren könnte und dreht mal kurz auf.

Gemma und Clay geraten in Panik, denn sie erfahren, dass Tara Briefe aus Belfast gelesen hat, die ein ziemlich dunkles Geheimnis beinhalten. Nämlich den Beweis für die Tatbeteiligung Clays am Mord von John Teller. Und Jax heroisiert seinen Vater abgöttisch aufgrund der Aufzeichnungen, die er hinterlassen hat. Clay gehen die Nerven durch und er ermordet ein Gründungsmitglied, was sich im weiteren Verlauf der Serie wie ein roter Faden zieht.

Es gibt natürlich neue „Spieler“, neue Gewalt und undurchsichtige Geschäfte – auch mit alten Partnern, die aber alle nicht mehr so ganz astrein sind. Die Gruppe um Jax und Clay muss sich neu positionieren, entscheiden, wie es weitergeht. Denn der Deal mit dem Kartell wird ihnen allmählich zu heiß.

Auch wenn es wieder viele Morde und Gewalt gibt (auch unter Eheleuten), so finde ich diese Staffel nicht ganz so brutal wie die vorangegangen. Einzig das Misstrauen innerhalb der Familie und die damit verbundenen Konflikte lassen ahnen, dass es noch sehr böse enden wird.

Auch diese Staffel bewerte ich mit 90% aufgrund der überzeugenden Leistungen der Darsteller. Die Auswahl der Musik und die Kulisse runden das ganze perfekt ab. Immer noch ist es eine Serie, die mich begeistert.

Veröffentlicht am 28.12.18!

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