Gabriel García Márquez: Chronik eines angekündigten Todes

Lesezeit: 2 Minuten

Gabriel García Márquez: Chronik eines angekündigten Todes

Originaltitel: Crónica de una muerte anunciada (1981)
übersetzt von Dagmar Ploetz
Verlag: DTV
Seitenanzahl: 119 Seiten
ISBN-10: 342310564X
ISBN-13: 978-3423105644

Inhaltsangabe:

In diesem Buch wird die Geschichte von einem Drama erzählt, das hätte verhindert werden können, aber keiner tat es.

Eine Braut wird noch in der Hochzeitsnacht zu ihrem Elternhaus zurückgebracht, weil sie keine Jungfrau mehr ihre. Ihre Brüder sinnen auf Rache und warten bis zum Morgengrauen auf den Mann, der ihr die Unschuld geraubt habt, Santiago Nasar! Jeder aus dem Dorf weiß schon nach wenigen Minuten, das sein Leben in Gefahr ist. Aber durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird er zu spät gewarnt.

Mein Fazit:

Gabriel García Márquez schafft es, mit wenigen Seiten ein Drama zu beschreiben, das den Leser fesselt. Dramatisch und mit einem Hauch von Ironie wird dieses Ereignis erzählt, das nur wenige Stunden eines Lebens umfaßt. Dabei weiß der Autor zu jeder genannten Person eine kurze Geschichte zu erzählen und gibt somit einen verständlichen Hintergrund des Dramas. Zugegeben, die vielen Namen verwirrten mich schon zuweilen!

Márquez hat immer wieder sehr lange Sätze forumliert, die derart ineinander verschachtelt sind, das man sie schon sehr aufmerksam lesen muss. Auch das kann dann doch schon etwas verwirren, aber die Art, wie er es tut, ist besonders interessant und zeugt von hoher Schreibkunst.

Ein Buch, das ich vor Jahren schon einmal gelesen habe und des Re-Read nicht bereut habe. Ich habe den Film dazu auch schon gesehen und hoffe, das ich dieses Film-Vergnügen irgendwann noch mal haben werde!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2008.

Veröffentlicht am 29.12.18!

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