Sons of Anarchy – 6. Staffel

Sons of Anarchy – 6. Staffel (2013)

 

Regie: Paris Barclay, Guy Ferland, Gwyneth Horder-Payton, u.v.a.
Drehbuch: Kurt Sutter, Chris Collins, Dave Erickson, u.v.a.
Produktion: Art Linson, John Linson, Kurt Sutter, u.v.a.
Musik: Bob Thiele Jr.
Kamera: Paul Maibaum
Darsteller: Charlie Hunnam, Katey Sagal, Mark Boone Junior, Kim Coates, Tommy Flanagan, Theo Rossi, u.v.a.
Dauer: ca. 45 Minuten pro Folge
Dies ist die 6. Staffel der Sons of Anarchy-Reihe.

Inhaltsangabe:

Ein elfjähriger Junge richtet mit einer von den Sons verkauften Waffe ein Massaker in der Schule an. Die Mutter ist drogensüchtig und für die Sons eine Schwachstelle. Juice (Theo Rossi) tötet sie, obwohl Nero Padilla (Jimmy Smits) sie aus der Stadt bringen will. Die Lüge wird Jax (Charlie Hunnam) schwer zu stehen kommen.

Tara (Maggie Siff) wird schon bald aus dem Gefängnis gegen Kaution entlassen, Gemma (Katey Sagal) kann sich kaum beherrschen. Sie droht Tara mit dem Tod, sollte sie auf die Idee kommen, die Jungs aus der Stadt zu bringen. Daher muss sich Tara einen perfiden Plan ausdenken, um Jax davon zu überzeugen, dass Gemma nicht die geeignete Person ist, die die Kinder während ihrer Haftzeit großziehen soll.

Jax verfolgt seinen Plan, aus dem Waffengeschäft mit den Iren auszusteigen, weiter. Doch dafür braucht er noch Clay (Ron Perlman), der allerdings im Gefängnis sitzt. Zur Überraschung aller sitzt Clay in Schutzhaft, sonst wäre er für den ihm angelasteten Mord an Damon Pope (Harold Perrineau) längst getötet worden. Die Hilfe bekommt Clay vom rachsüchtigen ehemaligen Marschall Lee Toric (Donal Logue), aber dieser ist auch nicht so ganz blütenrein und hat es auf die Sonst und Nero abgesehen.

Mein Fazit:

Jax hat seine Rache an Clay bekommen – für Opie, seinen ermordeten Vater und für den Entführungsversuch an Tara. Dennoch konnte er nicht bis zum Äußersten gehen, denn die Iren wollen nicht mit den Dunkelhäutigen zusammenarbeiten. Da Damon Pope von Jax getötet worden ist, tritt August Marks (Billy Brown) an seine Stelle und er will auch noch immer Tig (Kim Coates) als Vergeltung.

Jax agiert immer undurchsichtiger, seine Aktionen sind nicht immer leicht zu durchschauen, weder für den Zuschauer noch für seine Club-Mitglieder. Lügen, Geheimnisse und gelegentliche Geständnisse mischen sich in die Gewalt, meist geht es aber von den Frauen aus. Gemma und Tara kämpfen um Jax‘ Gunst, was beide zu Taten hinreißen lässt, die kaum mit Worten zu beschreiben sind.

Bis auf das Finale gab es keine nennenswerte Steigerung der Gewalt, einzig die Kaltblütigkeit ist zuweilen erschreckend. Die Zerrissenheit ist spürbar gewachsen und manche machen schon einen rechtmutlosen Eindruck. Da hilft Jax‘ Mantra „Es ist bald vorbei, ich verspreche es“ auch nicht mehr viel. Sicher, er hatte angekündigt, dass es blutiger wird, ehe es sich zum Besseren wendet. Aber so manches Club-Mitglied glaubt da wohl selbst nicht mehr dran. Auch werden einige Club-Mitglieder getötet und neue tauchen auf. Aber den Wechsel habe ich angesichts der komplexen Geschichte mit den Iren, Chinesen und allen anderen Gruppierungen nicht wirklich wahrgenommen.

Die Staffel versursachte viel Herzklopfen bei mir, denn manchmal war es wirklich unglaublich spannend – bis zum Nägel kauen. Ich ertappte mich dabei, wie ich auch mal die Luft anhielt, weil ich nicht wusste, was nun passiert. Dabei agierten alle Darsteller überzeugend. Auch hier der Hinweis: Die Serie ist nur für Erwachsene bestimmt und das zu Recht. Sie bekommt 90% von mir.

Veröffentlicht am 02.01.19!

image_pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.