Der Schneider von Panama

Lesezeit: 2 Minuten

Der Schneider von Panama (2001)
Originaltitel: The Tailor of Panama

Regie: John Boorman
Drehbuch: John Boorman, Andrew Davies
Produktion: John Boorman, Kevan Barker, John le Carré
Musik: Shaun Davey
Kamera: Philippe Rousselot
Darsteller: Pierce Brosnan, Jamie Lee Curtis, Brendan Gleeson, Catherine McCormack, Leonor Varela, Geoffrey Rush, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten
Romanvorlage: „Der Schneider von Panama“ von John le Carré

Inhaltsangabe:

Andy Osnard (Pierce Brosnan), britischer Spion, Weiberheld mit einer hyperaktiven Libido und strafversetzt nach Panama, macht dem seriösen Schneider Harry Pendel (Geoffrey Rush) zu schaffen. Denn vom Schneider erwartet man, das dieser die Geheimnisse der hohen Herrschaften kennt. Und Andy weiß auch, das Harry mit einer attraktiven Frau namens Louisa (Jamie Lee Curtis) verheiratet ist, die beruflich mit dem Panama-Kanal zu tun hat, Andys Ziel im Visier!

Harry Pendel, der vor vielen Jahren politisch nach Panama geflohen war und sich zudem auch noch verspekuliert hat mit einer Farm irgendwo in Südamerika, macht sich bei Andy erpressbar. Doch was soll er erzählen, wenn es nichts zu erzählen gibt? Harry beginnt Geschichten zu erfinden, trifft sich mit Andy an dubiosen Orten und zieht Menschen mit rein, die ihm lieb und teuer sind.

Doch die Situation gerät außer Kontrolle und die Geschichte um den Schneider aus Panama nimmt einen ungeahnten Lauf.

Mein Fazit:

Hoch lebe James Bond!

Der Film soll wohl eine Homage an James Bond sein. Was Pierce Brosnan sich dabei gedacht hat, als er das Drehbuch dazu las. Dieses Werk lebt nicht nur von den skurilen Orten und Personen. Die Kombination von beidem, dabei ein absolut glaubhafter Geoffrey Rush (man kann ihn sich nach „Fluch der Karibik“ kaum so bieder vorstellen *grins*) und ein ständig testosterongesteuerter Pierce Brosnan … das kann nur Chaos geben! Dabei wirkt es so trocken, das ich schon herzhaft lachen mußte an der einen oder anderen Stelle. Vor allen Dingen, wenn Harrys Gewissen erschien 🙂

Ein kleines Schmankerl noch zu diesem Film: In einigen wenigen Szenen sieht man einen ganzen jungen Daniel Radcliff. Kaum zu glauben, aber er hat in diesem starbesetzten Film wohl seine erste Rolle gespielt, ehe er zu Harry Potter wurde.

Alles in allem ein amüsanter Fernseh-Abend, daher bekommt der Film 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.08.2008.

Veröffentlicht am 04.01.19!

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