Marnie

Lesezeit: 2 Minuten

Marnie (1964)

 

Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Jay Presson Allen
Produktion: Alfred Hitchcock
Musik: Bernard Herrmann
Kamera: Robert Burks
Darsteller: Diane Baker, Sean Connery, Martin Gabel, Tippi Hedren, Louise Latham, Bob Sweeney, u.v.a.
Dauer: 130 Minuten
Romanvorlage: „Marnie“ von Winston Graham

Inhaltsangabe:

Marnie Edgar (Tippi Hedren) hat eine schwierige Kindheit in Baltimore erlebt. Ihre Mutter war lange krank und sie hat nie wirklich Liebe von ihr bekommen. Als Erwachsene ist sie sich durchaus der Wirkung auf Männer bewußt, aber sie will sich auf keinen Mann einlassen.

Nur ihre Arbeitgeber bestiehlt sie unter einer falschen Identitiät und besucht anschließend ihr Pferd und ihre Mutter. Mark Rutland (Sean Connery), Chef eines Verlages, ist es irgendwie anders. Sie mag ihn und läßt sich darauf ein, privat etwas Zeit mit ihm zu verbringen. Dennoch will sie vor einem gemeinsamen Wochenende wieder den Tresor ihres Chefs ausräumen und er entdeckt es.

Anstatt sie der Polizei zu übergeben, erpresst er sich eine Heirat mit ihr, da er glaubt, das Marnie unter einer krankhaften Störung leidet. Und in der Hochzeitsnacht bestätigt es sich: Sie kann sich einfach nicht von einem Mann anfassen lassen. Mark jedoch scheint sie zu lieben und will ihr helfen. Aber Marnie wehrt ihn stets ab und scheint nicht bereit zu sein, sich helfen zu lassen.

Mark kommt mit Hilfe eines Privatdetektives hinter ihr Geheimnis und konfrontiert sie damit.

Mein Fazit:

Subtil – und spannend!

Sehr schnell wird dem Zuschauer bewußt, das Alfred Hitchcock hauptsächlich im Studio gedreht hat. Das mindert meiner Meinung nach etwas die Qualität, vieles wirkte wie auf Leinwand geworfen (der Hafen von Baltimore bei Marnies Zuhause z. B.). Aber das war damals so, das mehr in den Studios wie draußen gedreht wurde.

Tippi Hedren war in ihrem Leben nicht sehr fleißig, was mich bei ihrem engelhaften Aussehen und dem scheinbar charmanten Wesen (ihre Augen sprechen Bände) sehr wundert. Sie hat ihre Rolle mit Bravour gemeistert und mich überzeugt mit ihrer gestörten Persönlichkeit. Sean Connery als junger Unternehmer … selbstredend.

Die Geschichte selbst ist langsam aufgebaut. Am Anfang wird gezeigt, wie Marnie ihre Chefs unter falschem Namen ausraubt und dann mit ihrem echten Namen nach Hause zurückkehrt. Auch die erste Szene mit ihrer Mutter zeigt, wie sehr das Verhältnis gespalten ist. Als alter Filmhase weiß man allerdings schon recht schnell, was los ist! Ein Schmankerl noch: Alfred Hitchcock war einmal ganz kurz zu sehen im Hotel!

Ein Film, den man einmal sehen sollte, daher gibt es von mir 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 24.08.2008.

Veröffentlicht am 10.01.19!

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