Walk The Line

Lesezeit: 2 Minuten

Walk the Line (2005)

 

Regie: James Mangold
Drehbuch: Gill Dennis, James Mangold
Produktion: James Keach, Cathy Konrad, Alan C. Blomquist
Musik: T-Bone Burnett
Kamera: Phedon Papamichael
Darsteller: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Shelby Lynne, Dallas Roberts, u.v.a.
Dauer: 136 Minuten

Inhaltsangabe:

Schon sehr jung verliert Johnny Cash (Joaquin Phoenix) aus ärmlichen Verhältnissen seinen über alles geliebten Bruder Jack. Sein Vater (Robert Patrick) gibt ihm die Schuld für dessen Tod und herrscht im Haus mit Alkohol und Gewalt.

Sobald es ihm möglich ist, geht er zur Air Force und lässt sich nach Deutschland versetzen. Dort kauft er sich eine Gitarre und schreibt einige Lieder, die ihm unerbittlich auf der Seele brennen. Der unverarbeitete Tod seines Bruders, die Trennung von seiner Liebe Vivian (Ginnifer Goodwin) und die verhaßte Air Force, wo er nur hingegangen war, um vor seinem Vater zu fliehen.

Zurück in Amerika heiratet er Vivian und versucht sich als Vertreter für Kosmetik- und Haushalts-Artikel. Doch er ist nicht sehr erfolgreich damit. In seiner Freizeit versucht er sich als Musiker mit seinen Kumpels. Als er zufällig an einem Label vorbei kommt und sieht, welche Stars dort schon erfolgreich waren, kann er den Studioboss dazu überreden, ihn anzuhören.

Und tatsächlich nehmen sie eine Platte auf. Johnny ist ab da mit seinen Jungs ständig unterwegs zu Auftritten. Er versucht, die Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten. Bei seinen Auftritten lernt er unter anderem Elvis Presley, Jerry Lee Lewis und die frisch geschiedene June Carter kennen. Johnny verliebt sich in sie, kann bei ihr aber nicht landen.

Die vielen Auftritte, der Streß zu Hause mit Vivian und den Kindern und das ständige Gefühlschaos um June verleiten ihn dazu, Aufputschmittel zu nehmen. Doch es kommt noch schlimmer, im Laufe der Zeit hat er es nicht mehr unter Kontrolle und rutscht in eine Medikamenten-Sucht. Er verpatzt Auftritte, die Frau verläßt ihn und June wendet sich ebenso von ihm ab.

Aber für ihn ist noch nicht aller Tage abend.

Mein Fazit:

Ich habe diesen Film damals schon sehen, als er gerade auf DVD erschienen war. Er hat mich damals schon fasziniert und jetzt tat er es wieder.

Joaquin Phoenix überzeugte mich absolut als Johnny Cash. Die Gestik und Körperhaltung waren wie das Original. Und die Stimme konnte sich meiner Meinung auch hören lassen. In jedem Falle hat mich Joaquin Phoenix eher überzeugt als Reese Witherspoon. Mir ist schleierhaft, weshalb sie dafür einen Oscar bekam.

Zu den Hintergründen und dem Wahrheitsgehalt kann ich leider nicht viel sagen. Eines weiß ich jedoch, das viele berühmte Menschen damals Aufputschmitteln nahmen, um den Streß und den Erfolg zu verkraften.

Ein Film, der beeindruckt und auch nachdenklich stimmt. Und der einen starken Mr. Phoenix zeigt. 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.08.2008.

Veröffentlicht am 24.01.19!

2 Gedanken zu „Walk The Line“

  1. Liebe Elke,
    das ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Hab ich auch als DVD daheim und schon mehrfach gesehen. Reese Witherspoon fand ich aber auch toll – für mich zu Recht ein Oscar. Hab den Film aber auch im Original angeschaut. Manchmal passt es da mit den Stimmen und Emotionen besser.
    Liebe Grüße von Conny

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