Emma Temple: Die Nebel von Connemera

Lesezeit: 2 Minuten

3492303617Emma Temple: Die Nebel von Connemera

erschienen 2014
Verlag: Piper Taschenbuch
Seitenanzahl: 320 Seiten
ISBN-10: 3492303617
ISBN-13: 978-3492303613

Inhaltsangabe:

Der Ire Sean ist auf dem Weg zurück in seine Heimat, nach Carna. Auf der Fähre lernt er die junge Frau Clara kennen, die es ihm sofort angetan hat. Obwohl sie sich sehr zugeknöpft zeigt und kaum Auskunft über sich gibt, kann er sie dazu überreden, ihn zu nach Hause zu bringen, da sie vorgibt, sowieso kein bestimmtes Ziel zu haben.

Er zeigt ihr Irland, wie er es kennt und liebt, mit allen Besonderheiten und mystischen Geschichten. Was Sean sehr schnell erkennt: Clara hat die Gabe, in andere Welten zu sehen, wie er es nennt. In ihrer deutschen Heimat ist sie einfach nur wunderlich und behandlungsbedürftig.

In Carna angekommen macht Clara die Bekanntschaft mit der Insel Feenish. Immer wieder sieht sie ein merkwürdiges Licht auf der Insel, obwohl diese seit fast 100 Jahren unbewohnt ist. Auch ein ziemlich altmodischer Kerl läuft ihr immer wieder über den Weg. Sie versucht die Geschichte um die Insel zu verstehen, doch die Ereignisse überstürzen sich, als plötzlich der Grund auftaucht, warum sie so überstürzt aus Deutschland geflohen ist.

Mein Fazit:

Dies ist mein erster Roman von Emma Temple, der nun schon eine Weile auf meinem SuB schlummerte. Ich mag es ja, wenn Geschichten einen leichten mystischen Touch haben.

Die Geschichte um Sean und Clara finde ich durchaus gelungen. Ich konnte die zwei bei ihrer Reise begleiten und mir dabei alles gut und bildhaft vor den inneren Augen vorstellen. Ja, Irland scheint tatsächlich eine Reise wert zu sein.

Die Autorin hat sich sehr bemüht, überraschende Wendungen einzubauen. Ein oder zwei Mal ist es ihr auch geglückt, aber leider war es ansonsten etwas vorhersehbar. Es gibt da noch am Anfang und am Ende einen kurzen Erzählstrang in der Vergangenheit, der direkt mit der Insel zu tun hat, obwohl es in New York spielt. Das fand ich auch sehr interessant und geschickt mit eingewoben, denn von Anfang an war klar, dass muss etwas mit Clara zu tun haben.

Die Figuren haben sich im Laufe der Geschichte entwickelt, sind selbstbewusster geworden und stehen zu dem, was sie sind. Clara wird sprichwörtlich erwachsen. Ich finde sie wunderbar gezeichnet.

Eine wunderbare Lektüre für zwischendurch, die ich gerne mit vier Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 28.01.19!

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