Diana Gabaldon: Die geliehene Zeit

Lesezeit: 2 Minuten

Diana Gabaldon: Die geliehene Zeit

Originaltitel: Dragonfly in Amber (1996)
übersetzt von Sonja Schumacher, Rita Seuß und Barbara Steckhan
Verlag: Blanvalet Verlag
Seitenanzahl: 979 Seiten
ISBN-10: 3442350247
ISBN-13: 978-3442350247
Dies ist der 2. Teil der Highland-Saga.
Hier ist die 2. Staffel der TV-Serie rezensiert

Inhaltsangabe:

Claire kehrt nach zwanzig Jahren mit ihrer Tochter Brianna zurück nach Schottland. Gemeinsam suchen sie Roger Wakefield auf, um nach Spuren von Jamie Fraser aus der Schlacht bei Culloden im Jahre 1745 zu suchen.

Schließlich beginnt Claire ihrer Tochter zu erzählen: Frankreich 1744. Claire ist Schwanger und voller Glück. Sie leben in Paris, um Charles Stuart, den rechtmäßigen jakobitischen König Schottlands, von seinem Vorhaben, den Thron zu beanspruchen, abzuhalten.

Dabei tauchen alte Geister auf: Jack Randall ist ebenfalls in Paris wie auch Mary Hawkins, eine Vorfahrin von Frank Randall, Claires Ehemann in der Gegenwart. Das beschwört eine Totgeburt bei Claire hervor und sie verliert das Kind. Und Jamies Spionage-Tätigkeit bleibt nicht allen verborgen und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

Als sie inzwischen selbst wieder in Schottland sind und sich in Sicherheit wiegen, kehrt Charles Stuart nach Schottland zurück und bittet alle Clans, ihm zu helfen, seinen rechtmäßigen Thron zurück zu erobern.

Mein Fazit:

Ein enttäuschender zweiter Teil! Den ersten Teil der Saga habe ich regelrecht verschlungen. Doch bei diesem fehlte mir oft die Energie, mich durch zu Zeilen zu wühlen, so das ich über drei Wochen an dem Wälzer knabberte.

Zwar steht noch immer die Liebesgeschichte zwischen Jamie und Claire im Vordergrund, aber auch die politischen Vorgänge wurden ziemlich detailiert beleuchtet. Das führte zu einigen Längen im Buch, durch die ich mich durchkämpfen musste. Viele Personen spielten eine maßgebliche Rolle und so hatte ich manches Mal meine Mühe, diese auseinander zu halten. Einiges aus dem ersten Teil wurde kurz erörtert, um sie ins Gedächtnis zurück zu rufen. Dies fand ich widerum gut, denn so viele Einzelheiten waren wichtig. Ohne dem wäre ich völlig durcheinander gekommen.

Was mir allerdings gefiel: Die Autorin ist dieses Mal ein wenig auf die Gepflogenheiten der Schotten eingegangen, hat beschrieben, wie sie lebten. Auch die hygienischen Mißstände wurden detailliert erklärt, so das ich mir ein lebhaftes Bild von den Gegebenheiten machen konnte.

Alles in allem muss ich jedoch leider sagen, das mir mit diesem Band die Lust auf die weiteren Bände genommen wurde. Es bekommt daher nur 3 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Februar 2010.

Veröffentlicht am 08.02.19!

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