Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

Balto (1995) Animation, Adventure, Drama | 1h 18min | 24 April 1997 (Germany) 7.1
Director: Simon WellsWriters: Cliff Ruby, Elana LesserStars: Kevin Bacon, Bob Hoskins, Bridget FondaSummary: A half-wolf, half-husky named Balto gets a chance to become a hero when an outbreak of diphtheria threatens the children of Nome, Alaska in the winter of 1925. He leads a dog team on a 600-mile trip across the Alaskan wilderness to get medical supplies. The film is based on a true story which inspired the Iditarod dog sled race. Written by Alan Katz

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Dies ist der 1. Teil der Balto-Reihe.

Inhaltsangabe:

Nome, Alaska, 1925: Balto (Tobias Meister) ist halb Wolf, halb Hund. Deshalb wird er von allen in der kleinen Stadt Nome von Mensch und Tier gemieden bzw. diskriminiert. Sein einziger Freund ist Ganterich Boris (Michael Pan).

Doch dann bricht in der Stadt eine Diphterieepidemie aus. Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist es kaum möglich, neues Serum für die erkrankten Kinder ranzuschaffen. Nur mit Schlittenhunden kann über eine Distanz von über 1000 Kilometer das Serum zur Stadt kommen.

Obwohl Balto sich angeboten hat, wird der hochnäsige und falsche Steele (Thomas Fritsch) als Leithund ausgesucht und die Staffel reist ab. Jenna (Irina von Bentheim) macht sich große Sorgen um ihr kleines Frauchen. Da Balto sein Herz an die liebliche Jenna verloren hat, macht er sich mit seinen Freunden Boris und den Eisbärjungen auf dem Weg, um das Serum zu holen. Denn er befürchtet das Schlimmste.

Mein Fazit:

Dieser Film war eine spontane Idee, den zu sehen (in Ermangelung an Alternativen auch nicht gerade schwierig gewesen). Und ich muss gestehen, ich wurde positiv überrascht.

Der Grundtenor der Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit. 1925 brach in der kleinen Stadt Nome tatsächlich eine Diphterieepidemie aus. Viele Kinder erkrankten, einige starben auch und es wurde das rettende Serum benötigt. Doch die Witterungsbedingungen (Schneesturm im Winter) erschwerten die Rettungsaktion und es konnte nur durch mehrere Hundeschlittengespanne bewerkstelligt werden. Balto als Leithund war als vorletzte Etappe gedacht gewesen, doch sie liefen auch die restliche Strecke, weil sie das letzte Gespann um drei Kilometer verpasst hatten. Mit wenigen Pausen und der immens herrschenden Kälte legten die Hunde eine atemberaubende Strecke zurück, um das Serum heil nach Nome zu bringen. Das sind also die Fakten.

Den Rest der Geschichte hat man wohl aus dramaturgischen Zwecken hinzugefügt. Eine Statue steht tatsächlich im Central Park in New York, aber er war wohl eher ein Siberian Husky. Auch der Machtkampf mit Steele ist eher der künstlerischen Freiheit zuzuordnen. Sei es drum, Dramatik, Liebe und ein starker Held, das sind die Attribute, die diesen Film auszeichnen. Und ich finde ihn äußerst spannend gemacht und sehr berührend in Szene gesetzt. Es liefen tatsächlich ein paar Tränchen. Der kleine Prinz, sonst oft am Zappeln, schaute ebenfalls ganz gebannt auf den Fernseher. Und der Kleine hat den Film auch verstanden und sehr viel Empathie gezeigt. Für uns war es ein unterhaltender und packender Film, der auch das kälteste Herz berühren sollte.

90% für Balto, der nachhaltig im Kopf bleibt und auch zuweilen zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 13.02.19!

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