Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden

Lesezeit: 2 Minuten

Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden (1995)
Originaltitel: Balto

Regie: Simon Wells
Drehbuch: Cliff Ruby, Elana Lesser, David Steven Cohen
Produktion: Steve Hickner, Steven Spielberg, Kathleen Kennedy
Musik: James Horner
Kamera: Jan Richter-Friis
Darsteller (dt. Stimmen): Tobias Meister, Michael Pan, Irina von Bentheim, Thomas Fritsch, Stefan Gossler, Inge Wolffberg, u.v.a.
Dauer: 78 Minuten
Dies ist der 1. Teil der Balto-Reihe.

Inhaltsangabe:

Nome, Alaska, 1925: Balto (Tobias Meister) ist halb Wolf, halb Hund. Deshalb wird er von allen in der kleinen Stadt Nome von Mensch und Tier gemieden bzw. diskriminiert. Sein einziger Freund ist Ganterich Boris (Michael Pan).

Doch dann bricht in der Stadt eine Diphterieepidemie aus. Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist es kaum möglich, neues Serum für die erkrankten Kinder ranzuschaffen. Nur mit Schlittenhunden kann über eine Distanz von über 1000 Kilometer das Serum zur Stadt kommen.

Obwohl Balto sich angeboten hat, wird der hochnäsige und falsche Steele (Thomas Fritsch) als Leithund ausgesucht und die Staffel reist ab. Jenna (Irina von Bentheim) macht sich große Sorgen um ihr kleines Frauchen. Da Balto sein Herz an die liebliche Jenna verloren hat, macht er sich mit seinen Freunden Boris und den Eisbärjungen auf dem Weg, um das Serum zu holen. Denn er befürchtet das Schlimmste.

Mein Fazit:

Dieser Film war eine spontane Idee, den zu sehen (in Ermangelung an Alternativen auch nicht gerade schwierig gewesen). Und ich muss gestehen, ich wurde positiv überrascht.

Der Grundtenor der Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit. 1925 brach in der kleinen Stadt Nome tatsächlich eine Diphterieepidemie aus. Viele Kinder erkrankten, einige starben auch und es wurde das rettende Serum benötigt. Doch die Witterungsbedingungen (Schneesturm im Winter) erschwerten die Rettungsaktion und es konnte nur durch mehrere Hundeschlittengespanne bewerkstelligt werden. Balto als Leithund war als vorletzte Etappe gedacht gewesen, doch sie liefen auch die restliche Strecke, weil sie das letzte Gespann um drei Kilometer verpasst hatten. Mit wenigen Pausen und der immens herrschenden Kälte legten die Hunde eine atemberaubende Strecke zurück, um das Serum heil nach Nome zu bringen. Das sind also die Fakten.

Den Rest der Geschichte hat man wohl aus dramaturgischen Zwecken hinzugefügt. Eine Statue steht tatsächlich im Central Park in New York, aber er war wohl eher ein Siberian Husky. Auch der Machtkampf mit Steele ist eher der künstlerischen Freiheit zuzuordnen. Sei es drum, Dramatik, Liebe und ein starker Held, das sind die Attribute, die diesen Film auszeichnen. Und ich finde ihn äußerst spannend gemacht und sehr berührend in Szene gesetzt. Es liefen tatsächlich ein paar Tränchen. Der kleine Prinz, sonst oft am Zappeln, schaute ebenfalls ganz gebannt auf den Fernseher. Und der Kleine hat den Film auch verstanden und sehr viel Empathie gezeigt. Für uns war es ein unterhaltender und packender Film, der auch das kälteste Herz berühren sollte.

90% für Balto, der nachhaltig im Kopf bleibt und auch zuweilen zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 13.02.19!

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