Der 200 Jahre Mann

Lesezeit: 2 Minuten

Der 200 Jahre Mann (1999)
Originaltitel: Bicentennial Man

Regie: Chris Columbus
Drehbuch: Nicholas Kazan
Produktion: Michael Barnathan, Wolfgang Petersen, Gail Katz
Musik: James Horner
Kamera: Phil Meheux
Darsteller: Embeth Davidtz, Sam Neill, Oliver Platt, Robin Williams, Kiersten Warren, Wendy Crewson, u.v.a.
Dauer: 132 Minuten
Romanvorlage: „Der 200 Jahre Mann“ von Isaac Asimov

Inhaltsangabe:

Irgendwann in der Zukunft: Die Familie Martin bekommt einen Roboter. Nach anfänglicher Skepsis paßt sich „Andrew“ (Robin Williams) ganz gut ein. Richard Martin (Sam Neill) unterrichtet ihn in vielen Dingen und läßt ihn eine eigene „kreative“ Arbeit ausführen. Andrew bekommt Bücher zum Lesen und er wird in jeder Hinsicht als ein Teil der Familie behandelt.

Doch Andrew will eines Tages mehr. Er möchte die Freiheit und das tun, was er möchte. Mit bitteren Herzen gibt Richard ihm die Freiheit. Doch der Roboter merkt sehr schnell, das alles zwei Seiten hat. So sehr er seine Freiheit liebt, so sehr betrübt es ihn, das alle Menschen, die er liebt, irgendwann gehen müssen. Denn er wird nicht älter.

Eines Tages geht er in die Welt hinaus, um noch mehr seiner Art zu finden und ist Jahre unterwegs. Zum Schluss findet er Rupert Burns (Oliver Platt), der Enkel des Erfinders der Roboter. Andrew bietet ihm sein Geld und seine „Erfahrung“ an, um weiter an Modifikationen zu forschen. Dafür bekommt Andrew ein echtes Gesicht und echte Gefühle.

Als er zurück kehrt, ist die Familie Martin erheblich gealtert und er lernt Amanda (Embeth Davidtz) kennen. Er verliebt sich in sie und er kann sie sogar davon überzeugen, sie zu heiraten. Aber die Gesellschaft erkennt ihn nicht als Mensch an.

Mein Fazit:

Ein toller Robin Williams.

Obwohl sich die Geschichte an einigen Stellen erheblich in die Länge zieht, ist sie doch spannend um Freundschaft und Liebe zwischen Mensch und Roboter. Welche Probleme auftauchen können, wissen wir ja spätestens seit Commander Data aus Star Trek. Aber dieser Film bietet noch eine weitere Entwicklung: Die Fähigkeit, Gefühle zu entwickeln und sie zu spüren.

Robin Williams ist natürlich von Anfang an im Roboter zu erkennen. Welche Mühen musste er tagtäglich aufsich nehmen in der Maske? Es ist schon bewundernswert. Und die Zeit geht ihm Film mit, es entwickelt sich alles weiter und somit ist es glaubhaft, wie sehr die 200 Jahre im Leben des Andrew Martin dahin fliegen.

Ein paar humoristische Einlagen zeigen die verzwickte Kommunikation zwischen Computer und Mensch. Und somit ist es ein Film für die ganze Familie mit einem kleinen Denkzettel. Denn es geht immer wieder aus dem Film hervor: Der Roboter ist eben eine Maschine und kann den Menschen nicht ersetzen.

90% für diesen wunderbaren Film.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 23.09.2008!

Veröffentlicht am 15.02.19!

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