In 80 Tagen um die Welt (1956)

Lesezeit: 2 Minuten

In 80 Tagen um die Welt (1956)
Originaltitel: Around the World in Eighty Days

Regie: Michael Anderson
Drehbuch: James Poe, John Farrow
Produktion: Michael Todd, William Cameron Menzies, Kevin McClory
Musik: Victor Young
Kamera: Lionel Lindon
Darsteller: Charles Boyer, Shirley MacLaine, David Niven, Robert Morley, Cantinflas, Finlay Currie, u.v.a.
Dauer: 175 Minuten
Romanvorlage: „Reise um die Erde in achtzig Tagen“ von Jules Verne

Inhaltsangabe:

London, etwa im Jahr 1870: Phileas Fogg (David Niven) ist ein Ausbund an Tugenden: Stets pünktlich, verantwortungs- und pflichtbewußt wie er ist, so verwunderlicher ist es, das er in seinem Club sich auf eine haarsträubende Wette einlässt: Er wettet sein ganzes Vermögen (20.000 Pfund), das er es schafft, die Erde in 80 Tagen zu umrunden. Nur der merkwürdige Diener Passepartout (Cantinflas) begleitet ihn und eine kleine Reisetasche voller Geld.

Und Mr. Fogg macht sich sofort auf den Weg von London über Paris nach Spanien. Von dort aus geht es zum Suez-Kanal und immer weiter in Richtung Osten. Gleichzeitig beginnt weltweit eine Suche nach einem Bankräuber, der eine englische Bank um 55.000 Pfund erleichtert hat. Agent Fix glaubt, den Bankräuber in Mr. Fogg zu sehen und heftet sich an die Ferse des steifen, aber durchaus respektablen Gentleman.

Sie erleben haarsträubende Abenteuer, um ihr Ziel zu erreichen und in England werden Wetten abgeschlossen, ob Mr. Fogg es tatsächlich schafft.

Mein Fazit:

Eine wunderbare Verfilmung des Klassikers. Es gibt unzählige Filme zu diesem Thema, ohne Frage. Aber meiner Meinung nach ist diese Verfilmung die Beste, auch wenn der Film mehr Inhalt bietet als das Buch. Aber es werden die verschiedenen Charaktere der Hauptfiguren exzellent ins rechte Licht gebracht. Passepartout, der durchgeknallte und ständig nach Frauen schauende Diener und der steife Mr. Fogg, der einen genauen Tagesplan hat und niemals gedenkt, ihn zu ändern. Ich habe einige Male gelacht und mich an das Buch erinnert, was ich gerade erst vor einigen Wochen gelesen habe.

Von der Ausstattung her, Musik und den Darstellern ist der Film allerhöchste Qualität. Man darf nicht vergessen, das der Film schon über 50 Jahre alt ist und es damals keine Möglichkeiten gab, mit Computer-Tricks zu arbeiten. Und wenn man sich die Darsteller-Liste ansieht, zeugt das schon von Format: Marlene Dietrich, Frank Sinatra (in San Franzisco am Klavier), Glynis Johns, Buster Keaton uva.

Man hat zwar bei der Geschichte einiges hinzugedichtet, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich hab mich heute vormittag jedenfalls köstlich amüsiert und kann diesen Film uneingeschräntk empfehlen. 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.10.2008.

Veröffentlicht am 18.02.19!

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