Outlander – 4. Staffel

Lesezeit: 3 Minuten

Outlander – 4. Staffel (2018)

 

Regie: David Moore, Jennifer Getzinger, Denise Di Novi, u.v.a.
Drehbuch: Ronald D. Moore, Toni Graphia, u.v.a.
Produktion: Toni Graphia, Matthew B. Roberts, Ronald D. Moore, u.v.a.
Musik: Bear McCreary
Kamera: Stijn Van der Veken, u.v.a.
Darsteller: Caitriona Balfe, Sam Heughan, Sophie Skelton, Richard Rankin, César Domboy, David Berry, u.v.a.
Dauer: ca. 58 Minuten pro Folge
Romanvorlage: „Der Ruf der Trommeln“ von Diana Gabaldon
Dies ist die 4. Staffel der TV-Serie.

Inhaltsangabe:

18. Jahrhundert: Claire (Caitriona Balfe) und Jamie (Sam Heughan) Fraser sind in South Carolina gestrandet. Sie beschließen kurzerhand, sich ein neues Leben in der Neuen Welt aufzubauen und treffen auf seine Tante Jocasta Cameron (Maria Doyle Kennedy), die eine Plantage besitzt, von Sklaven bewirtschaftet. Claire kann sich mit dieser Lebensweise nicht anfreunden und daher beschließen sie, sich ein Stück weiter im Norden Land zu kaufen, um dort in Ruhe und Frieden zu leben.

Tatsächlich finden sie ein schönes Fleckchen Erde und taufen es „Frasers Ridge“. Aber auch dort gibt es gleich Ärger – mit den Ureinwohnern. Schließlich schaffen sie es mit viel Mühe und Not, doch noch eine friedliche Co-Existenz mit ihnen zu führen.

20. Jahrhundert: Brianna (Sophie Skelten) vermisst ihre Mutter sehr. Ihr Freund Roger Wakefield (Richard Rankin) findet als Historiker heraus, dass ihre Eltern sich in North Carolina niedergelassen haben. Allerdings erfahren sie auch von einem verheerenden Brand, der ihre Eltern töten soll. Aus Sorge um sie reist sie durch die Steine in die Welt ihres Vaters, den sie noch nie gesehen hat. Sie schafft es, in die Neue Welt zu kommen und Roger reist ihr aus Sorge nach. Doch tragische Umstände und eine Verkettung unglücklicher Zufälle reist auch sie für lange Zeit auseinander.

Mein Fazit:

Die vierte Staffel wurde sehnsüchtig erwartet. Jamie und Claire waren zurück, zumindest für ein paar Wochen konnte man wieder eintauchen in ihre Abenteuer und das Leben, dass sie sich nun in Nord-Amerika im 18. Jahrhundert aufbauten.

Sie waren gestrandet am Ende der letzten Staffel. Nord-Amerika, die neue Welt und voller Hoffnung. Sie beschlossen, sich dort ein neues Leben aufzubauen. Claire wollte als Heilerin arbeiten, während Jamie für den Rest sorgt. Doch bis sie Land für sich fanden, wurden sie mit der Sklaverei konfrontiert, von einem hinterhältigen Piraten überfallen und ausgeraubt und lernten auf sehr spannende Weise die Ureinwohner des Kontinents kennen.

Während dessen erfuhr Brianna Ender der 60er Jahre im 20. Jahrhundert, dass ihre Eltern wieder zusammen gefunden haben, aber schon bald eine neue Gefahr drohte. Sie sorgte sich so sehr um sie, dass sie kurzerhand beschloss, ebenfalls durch die Steine zu reisen. Ihr Freund Roger, der als Historiker zu dieser Misere beigetragen hat, reiste ihr nach, denn er will sich in seiner Zeit ein Leben mit aufbauen, auch wenn sie sich manchmal wie Feuer und Wasser aufführen. Dabei erleben auch sie nicht nur schöne Momente, sondern die raue Wirklichkeit des 18. Jahrhunderts kennen.

Zwei Zeitstränge, die ab etwa Mitte der Staffel in eins zusammen fanden. Der Moment, wo Jamie seine erwachsene Tochter kennenlernt, war schon sehr berührend. Aber auch viele andere Momente, wo die Verwandtschaft der beiden unverkennbar zu Tage kam, zeugen von sehr viel Gefühl. Politik wird in dieser Staffel nicht sehr groß geschrieben, bringt aber einige entscheidende Wendungen, vermutlich für die 5. Staffel. Es gibt ein Wiedersehen mit Lord John (David Berry), der nie zu altern scheint und eine Tante taucht unerwartet als Plantagenbesitzerin auf. Murtagh Fraser (Duncan Lacroix) ist auch schon um die halbe Welt gesegelt und in der Neuen Welt angekommen. Wie klein die Welt doch ist, die Zufälle sind mir dann doch manchmal zu zufällig gewesen.

Die raue Wirklichkeit der Neuen Welt ist für mich an der einen oder anderen Stelle nur schwer zu ertragen gewesen, aber es im Kontext konsequent und logisch, daher gibt es für Jamie und Claire nicht nur heile Welt, sondern viele Probleme, die das typische Leben der damaligen Siedler widerspiegeln. Zwischendurch wurde dem Zuschauer wunderschöne Panoramabilder präsentiert.

Die Saga geht weiter, so viel steht fest und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, auch wenn zu vermuten ist, dass wieder sehr viel Politik die Geschichte bestimmen wird. Diese Staffel erhält aufgrund der vielen spannenden und ergreifenden Momente wieder 95%.

Veröffentlicht am 06.03.19!

2 Gedanken zu „Outlander – 4. Staffel“

  1. Liebe Elke,
    ach ja…seufz…ich hätte so gerne noch weiter geschaut, aber es wird ja noch weitere Staffeln geben =) Ich liebe die Serie und habe auch die Bücher gelesen…alleridngs nur bis Band 5 und vor sicher schon 20 Jahren. Ich kann mich überraschender Weise aber auch noch an viele Dinge erinnern.
    Liebe Grüße
    Martina

    1. Liebe Martina,
      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar!
      Ich habe bislang nur die ersten beiden Bände gelesen, den dritten aber inzwischen in meinem SuB. Den plane ich für meinen Urlaub, da habe ich Zeit und Ruhe zum ausgiebigen lesen 🙂
      Was mich ja auch immer wieder erstaunt, ist, wie gut die Schauspieler miteinander harmonieren. Ich kann mir Jamie und Claire nur noch mit diesen Personen vorstellen. Wie ist es nur, wenn sie mal andere Rollen spielen sollten? 🙂

      Die fünfte und sechste Staffel kommt in jedem Falle 🙂

      Liebe Grüße, Elke!

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