Danielle Steel: Rendezvous

Lesezeit: 2 Minuten

Danielle Steel: Rendezvous

Originaltitel: Dating Game (2003)
übersetzt von Michélle Pyka
Verlag: Knaur Taschenbuch Verlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN-10: 3426633043
ISBN-13: 978-3426633045

Inhaltsangabe:

Paris Armstrong ist mit ihrem Leben zufrieden. Sie hat einen liebevollen Ehemann, zwei wohlgeratene Kinder und sie lebt im ruhigen Greenwich in einem wunderschönen großen Haus. Finanzielle Sorgen kennt sie nicht und sie ist bei den Nachbarn und Geschäftspartnern sehr beliebt. Doch genau diese Idylle zerbricht von einem Tag auf den anderen.

Peter Armstrong hat schon seit Monaten eine Affäre zu einer jüngeren Kollegin und seine Liebe zu dieser Frau ist so stark, das er bereit ist, sein bisheriges Leben über Board zu werfen. Nach 24 gemeinsamen Ehejahren verläßt Peter die Familie und für Paris bricht eine Welt zusammen. Die bereits erwachsene Tochter Meg und der Jugendliche Sohn Wim versuchen Paris zu helfen, dennoch ist klar, das die Kinder ihr eigenes Leben leben müssen und Paris irgendwie mit der Situation allein zurecht kommen muss.

Nur schwer kommt sie mit der Trennung zurecht und sie vertraut sich einer Therapeutin an, die sie ein Stück des Weges begleitet. Ihre Freundinnen beginnen Rendezvous für sie zu organisieren, die jedoch in einem Fiasko enden. Nach einem traumatischen Erlebnis packt Paris die Wut und sie beginnt ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sie zieht von der Ostküste nach San Franzisko, sucht sich einen Job und ein schönes Haus. Doch auch an der warmen Westküste ist sie vor Rendezvous nicht gefeit und erlebt einige Überraschungen, ehe sie ihre neue Chance im Leben erkennt.

Mein Fazit:

Auch dieser Roman trägt eindeutig die Handschrift der Autorin. Aber man spürt, das Danielle Steel auch in ihren Büchern mit der Zeit mitgeht. So hat sie ein homosexuelles Paar als weitere Hauptfigur mit eingebunden und solche Dinge wie Handy und eMail sind aufgetaucht. Ein kleines Minus ist in meinen Augen – wieder mal – die Darstellung der finanziell ausgesorgten Ehefrau. Sicherlich trifft es auf einige zu, die eben einen wohlhabenden Mann haben, aber zu 80 % der Frauen müssen nach der Trennung arbeiten gehen, um sich über Wasser zu halten. Das ist so der Grund, warum ich nicht soo ganz damit identifizieren konnte.

Ansonsten ist die Geschichte um Paris amüsant und spannend zu verfolgen. Eben ein echter Danielle Steel 🙂

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Dezember 2005.

Veröffentlicht am 07.03.19!

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