Dance – Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt

Lesezeit: 2 Minuten

Dance – Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt (2006)
Originaltitel: Take the Lead

Regie: Liz Friedlander
Drehbuch: Dianne Houston
Produktion: Toby Emmerich, Diane Nabatoff, Michelle Grace
Musik: Swizz Beatz, Aaron Zigman
Kamera: Alex Nepomniaschy
Darsteller: Antonio Banderas, Rob Brown, Yaya DaCosta, Alfre Woodard, Jenna Dewan-Tatum, John Ortiz, u.v.a.
Dauer: 118 Minuten

Inhaltsangabe:

Die Kids an der Schule kämpfen ums nackte Überleben. Die meisten sind arm. Um sich ihr Taschengeld aufzubessern, gehen sie dealen oder machen andere krumme Geschäfte. Dabei geraten sie immer wieder den rivalisierenden Banden in den Weg. Und einige haben gar keine Perspektive und nehmen die Schule nicht ernst und müssen permanent nachsitzen.

Und diese Stunden will ihnen der Tanzlehrer Pierre Dulaine (Antonio Banderas) mit Standard-Tanz versüßen. Die Rektorin der Schule, Augustine James (Alfre Woodard) hat so ihre Zweifel. Tatsächlich sieht es erst so aus, als würden die Schüler ihn nicht akzeptieren. Doch dann schafft er es, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, indem er mit einer Tänzerin den Tango vortanzt.

Mit der Zeit werden aus den desillusionierten Schülern verantwortungsbewußte Persönlichkeiten. Als sie die Chance bekommen, an einem Wettbewerb mitzutanzen, sind sogar ganz aus dem Häuschen.

Mein Fazit:

Ein sehr schöner Film mit Antonio Banderas. Er hat nicht den Latin-Lover gespielt (obwohl ich nicht dagegen gehabt hätte), sondern einen Tanzlehrer, der an die inneren Werte glaubt und sie auch vermittelt, egal, was andere dazu sagen. Dabei hat er einige Dinge über das Tanzen gesagt, denen ich beipflichten kann: Die Mädchen lernen mit ihrem Körper bewußter umzugehen, gewinnen Selbstvertrauen und können „Nein“ sagen und die Jungs lernen die Grenzen der Mädchen zu respektieren und erhalten damit eine Portion Stolz und Ehrgefühl. Ja, da ist was dran.

Dieser Film beruht auf eine wahre Begebenheit, diesen Tanzlehrer gibt es wohl wirklich, wie auch die Tanzschule und sein Projekt, ehrenamtlich den Schülern das Tanzen beizubringen. Er hat nach dem -im Film erzählten- ersten Erfolg wohl viele Angebote bekommen und konnte so viele Jugendliche von der Straße holen.

Ein Film, der bewegt. Leider bedient er auch einige Klischees und man weiß einfach am Anfang schon, was passiert. Aber Antonio Banderas und die (mir) unbekannten Schauspieler können einiges wieder wett machen, daher bekommt der Film 85% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.11.2008.

Veröffentlicht am 10.03.19!

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