Penelope

Lesezeit: 2 Minuten

Penelope (2006)

 

Regie: Mark Palansky
Drehbuch: Leslie Caveny
Produktion: Scott Steindorff, Dylan Russell, Jennifer Simpson
Musik: Joby Talbot
Kamera: Michel Amathieu
Darsteller: Christina Ricci, James McAvoy, Catherine O’Hara, Reese Witherspoon, Michael Feast, Richard E. Grant, u.v.a.
Dauer: 104 Minuten

Inhaltsangabe:

Penelope Wilhern (Christina Ricci) hat ein besonderes Makel. Durch einen alten Familienfluch ist sie mit einer Schweinsnase geboren und wird diese erst los, wenn ein Blaublüter, als ihres Standes, sie liebt und zur Frau nehmen möchte. Doch schon allein Mama Wilhern (Catherine O’Hara) empfindet ihre Tochter als hässlich und ließ sie für die Öffentlichkeit für Tod erklären, denn die Presse wollte sich auf sie stürzen.

Penelope ist inzwischen 25 Jahre alt, hat noch nie die „Festungs-Mauern“ von außen gesehen und allmählich ödet sie es an, immer wieder die Kandidaten zu verschrecken. Ihre Eltern haben nämlich eine Partner-Vermittlungs-Agentur beauftragt, einen geeigneten Ehemann für sie zu finden, und das schon seit sieben Jahren.

Als die Presse Wind davon bekommt, das Penelope wohl doch noch leben könnte und ein abgewiesener Heirats-Kandidat sie als „Schweins-Fratze“ betitelt, kommt Max (James McAvoy) ins Spiel. Der Reporter Lemon (Peter Dinklage) verwechselt ihn und denkt, er wäre verarmter Adel, der Geld zum Spielen bräuchte. Dabei ist er ein ganz gewöhnlicher Mann mit einer kaputten Existenz.

Max lernt Penelope kennen und erzählt ihr von der Welt draußen. Auch die Schweinsnase schreckt ihn nicht ab, aber da er kein Adliger ist, kann er sie nicht heiraten. Penelope hat die Faxen dicke, klaut von der Mutter die Kredit-Karte und bindet sich einen Schal vor das Gesicht. Sie will in die weite Welt hinaus und endlich leben. Aber auch das Leben hat so seine Tücken, die Penelope erstmal lernen muss. Und wird sie Max wiedersehen? Wird der Fluch doch noch aufgehoben?

Mein Fazit:

Ein herrlich amüsantes Märchen. Anders kann man es nicht bezeichnen. Und der Film erhebt so manches Mal den moralischen Zeigefinger, das er auch für Kinder geeignet und verständlich ist.

Die Mutter, gespielt von Catherine O’Hara, war einfach nur schrecklich, verpaßte dem Film einen guten Gegenpart und nahm die Position des sprichwörtlichen „Das Salz in der Suppe“ ein. Christina Ricci sah mit der Nase gar nicht mal so hässlich aus. Irgendwie süß! Penelope ist eine sehr tragische Figur, die für ewas leiden muss, wofür sie nichts kann. Sie ist gefangen in ihrem riesigen Zimmer, das sogar eine Schaukel hat und einen ganzen Wust von Spielzeug. Sie ist gebildet, gut erzogen und kann sich über nichts beklagen – einzig die mangelnde Freiheit und Liebe machen ihr zu schaffen.

Ich kann den Film empfehlen und es würde mich nicht wundern, wenn er stets zu Weihnachten gezeigt würde. 90% von mir!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.12.2008!

Veröffentlicht am 27.03.19!

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