Alexandra Raife: Eine Geste des Herzens

Alexandra Raife: Eine Geste des Herzens

Originaltitel: Promises to keep (2004)
übersetzt von unbekannt
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 396 Seiten
ISBN-10: 3404156110
ISBN-13: 978-3404156115

Inhaltsangabe:

Ian Ross und Miranda Cunningham sind zusammen in den schottischen Highlands aufgewachsen und haben sowohl eine aktive wie auch unbeschwerte Kindheit gemeinsam verbracht. Beide Einzelkinder, sind in ihrer Jugend sportlich, erfolgreich und überall beliebt in dem kleinen kleinen Dorf in einem schottischen Tal. Miranda’s Elternhaus ist einladend und voller Herzlichkeit, Ian hingegen verwirft sich ständig mit seinem Vater.

Sie verlieben sich und gehen zusammen nach Edinburgh zum Studieren. Da passiert das, was vielen anderen Paaren auch passiert: Miranda wird schwanger. Das sonst so unbeschwerte Leben als Studentin ist sofort vorbei und Ian bemüht sich nach Kräften, seine kleine Familie zu beschützen und zu versorgen. Doch Alexy ist von Anfang an ein schwieriges Kind und nimmt viel mehr Raum in Mirandas Leben ein, als es eigentlich sollte.

Als Ian mit seinem Wirtschafts-Studium fertig ist, verläßt er Miranda aufgrund der für ihn unerträglichen Situation und geht nach Australien. Allerdings kommt er zumindest finanziell für Miranda und Alexy auf. Miranda muss ihr Leben allein mit Alexy bestreiten, die stets nur auf ihre Mutter fixiert ist und ansonsten auch niemanden an sich heran läßt. Selbst im Laufe der Jahren verändert sich Alexys Verhalten gegenüber ihrer Mutter und ihrer Umwelt nicht. Miranda versucht ihr bestes, hat einen ausfüllenden Job, lernt einen neuen Mann kennen und fühlt sich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder wohl. Doch auch dieses Glück ist ihr nicht gegönnt.

Schließlich und ganz unerwartet meldet sich der Großvater von Alexy. Miranda und Alexy sollen bei ihm wohnen. Und diese Situation wird zu einer Entscheidung des Herzens.

Mein Fazit:

Von Alexandra Raife hatte ich schon mal ein Buch gelesen, und zwar „Das Cottage am See“. Diese Bücher sind zwar schon miteinander zu vergleichen, aber „Eine Geste des Herzens“ hat nicht ganz die Qualität erreicht.

Zeitweilig tut es dem Leser schon weh zu sehen, wie Alexy ihre Mutter behandelt. Grausam und erbarmungslos wird der Konflikt offen zwischen Mutter und Tochter ausgetragen. Ein Teil, der nachdenklich stimmen kann. Diesen Aspekt, die Darstellung der Beziehung, ist der Autorin hervorragend gelungen. Es ist sehr schwierig, weil man sehr viel Fantasie aufbringen muss, um einen solch schwelenden Konflikt sensibel und glaubwürdig beschreiben zu können.

Stellenweise war es zu langweilig oder aber auch zu langatmig. Ich selbst habe mich zwischendurch schwer getan, weiter zu lesen. Ein Buch wie dieses hätte ich sonst in null-komma-nix ausgelesen! Schade, die Geschichte ansonst war nicht schlecht. Aber da hätte man ein bißchen mehr draus machen können.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2007.

Veröffentlicht am 29.03.19!

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