Freeman: Die Ziege im Anzug

Freeman: Die Ziege im Anzug

erschienen 2008
Verlag: Schillinger Verlag
Seitenanzahl: 237 Seiten
ISBN-10: 3891553447
ISBN-13: 978-3891553442

Inhaltsangabe:

Aden Jancker ist bereits über 40, gibt sich aber als Mitte dreißig aus. Bei ihm trifft es zu: Der Schein trügt! Zwar hat er mit seiner Partnerin Sophia Collina zusammen eine Weinhandlung in Freiburg, aber privat nimmt er es mit der Treue auch nicht so genau. Er nennt es: besondere Kundinnenbetreuung!

Aden ist die personifizierte Faulheit, Arroganz und Egoismus. Und Sophias Gemecker geht ihm schon lange auf den Keks. So beschließt er von heute auf morgen, seine geschäftlichen und privaten Beziehungen zu Sophia zu beenden. Allerdings hat er sich vorher heimlich noch sämtliche Kunden- und Produktdaten von ihrem PC besorgt. Nebenbei versucht er eine reiche Erbin auf sich aufmerksam zu machen. Das gelingt ihm auf Anhieb und beginnt mit der etwas rundlichen Conny eine Liaison zu beginnen.

Sophia, die in ihm ihren Lebenspartner und Vater ihrer Kinder sah, ist am Boden zerstört. Hat sie zuviel gemeckert? Hat sie zuviel von ihm gefordert? Gerade ist Aden aus der Tür, als Steffen in ihr Leben tritt. Er ist Steuerberater und obendrein noch gut aussehend. Aber Sophia hat noch zu sehr mit Aden zu tun. Und sie bekommt bald eine Gelegenheit, sich für das, was er ihr angetan hat, bei ihm zu rächen.

Mein Fazit:

„Die Ziege im Anzug“ ist in der Tat ein treffender Titel. Der Autor hat wirklich ein Musterexemplar beschrieben, ein echter Kotzbrocken, der nur an eines denkt: Geld auf die leichteste Art zu verdienen. Mir tat die Sophia zwischendurch richtig Leid. Naiv, ja teilweise gerade zu dümmlich kam sie mir manchmal vor. Es paßte so gar nicht zu der Geschäftsfrau, die sie darstellte. Ich weiß, das der Autor ein Kaufmann ist. Somit hat er sich fast seines Metier’s bedient. Und für den Rest brauchte er wohl nicht viel recherchieren, es war ein bißchen Klischee auch dabei.

Insgesamt gesehen ist das Buch eine herzerfrischende Komödie. Ich musste schon zwischendurch grinsen. Das es ein gutes Ende nehmen musste, war schon fast voraus zu sehen. Ein Buch, das unterhält, wenn auch kurzweilig. Danke schön, Freeman!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2008.

Veröffentlicht am 31.03.19!

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