20.000 Meilen unter dem Meer (1997)

Lesezeit: 2 Minuten

20.000 Meilen unter dem Meer (1997)
Originaltitel: 20,000 Leagues Under the Sea

Regie: Rod Hardy
Drehbuch: Brian Nelson
Produktion: Dean Barnes, Jeffrey M. Hayes, Tom Hoffie
Musik: Mark Snow
Kamera: James Bartle
Darsteller: Michael Caine, Patrick Dempsey, Mia Sara, Bryan Brown, Adewale Akinnuoye-Agbaje, John Bach, u.v.a.
Dauer: 158 Minuten
Romanvorlage: „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne

Inhaltsangabe:

Der junge französische Professor Pierre Arronax (Patrick Dempsey) versucht seine wissenschaftlichen Ansichten im Jahre 1886 über ein geheimnisvolles Seeungeheuer darzulegen. Aber niemand glaubt ihm, am allerwenigsten sein arroganter wie gefühlskalter Vater Thierry Arronax (John Bach).

Er bekommt die Chance auf eine Expedition, um nach diesem Seeungeheuer zu suchen und es zu zerstören. Dabei sind sein Freund Cabe Attucks (Adewale Akinnuoye-Agbaje) und der Harpunier Ned Land (Bryan Brown) mit von der Partie. Als sie zufällig Wale fangen wollen, treffen sie tatsächlich auf ein gepanzertes Ungeheuer, das auch noch ihr Schiff angreift.

Sie werden von Captain Nemo (Michael Caine) auf das gepanzerte Schiff geführt. Pierre ist begeistert von dieser Erfindung, während Cabe und Ned mißtrauisch sind und gegen den Sonderling rebellieren. Anfänglich ist Pierre von der großzügigen Art Nemos sehr angetan, aber er spürt im Laufe der Zeit, das irgendetwas nicht stimmt.

Fast schon zu spät kommt er hinter das Geheimnis des verbitterten Mannes und kämpft für die Freiheit seiner Freunde.

Mein Fazit:

Ich habe erst vor ein paar Monaten die erste Version dieses Klassikers gesehen mit James Mason und Kirk Douglas als Ned Land. In diesem Film hat Bryan Brown den Rebell gespielt und das hat er sehr überzeugend getan. Jedoch geradezu majestätisch hat Michael Caine die Rolle des Kapitän Nemo ausgefüllt, der einerseits unerbittlich und knallhart war, aber andererseits auch weich und nachgiebig, wenn es um Wissenschaft und Zukunftsvisionen ging.

Patrick Dempsey als Wissenschaftler zu sehen ist schon ein bißchen sonderbar, aber er konnte sich trotz Staraufgebot sehr gut behaupten. Wofür die Darsteller allerdings nicht konnten, war das Drehbuch. Der Film wurde in zwei Teile gezeigt. Der erste Teil war für mich durchaus ok und akzeptabel. Ich habe es sogar regelrecht genommen. Der zweite Teil hat aber alles kaputt gemacht. Die Geschichte driftete ins Unwirkliche ab (während es im ersten Teil sehr überzeugend und glaubhaft war). Die Tricks waren für die Zeit meiner Meinung nach auch nicht so der Hit.

Da ich das Buch (noch) nicht gelesen habe, kann ich zu dem Bezug dazu nichts groß schreiben. Aber ich war zum Schluss froh, das der Film zu Ende war. 70% von mir und ich denke, ich werde mir diesen Film nicht noch einmal ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.01.2009.

Veröffentlicht am 11.04.19!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.