Good Wife – 2. Staffel

Lesezeit: 2 Minuten

Good Wife – 2. Staffel (2010)
Originaltitel: The Good Wife

Regie: Rosemary Rodriguez, Michael Zinberg, Félix Enríquez Alcalá, u.v.a.
Drehbuch: Leonard Dick, Keith Eisner, Meredith Averill, u.v.a.
Produktion: Michelle King, Robert King, Ridley Scott, u.v.a.
Musik: David Buckley, Danny Lux
Kamera: Fred Murphy, Tim Guinness
Darsteller: Julianna Margulies, Matt Czuchry, Christine Baranski, Archie Panjabi, Josh Charles, Chris Noth, u.v.a.
Dauer: 23 Folgen ca. 45 Minuten
Dies ist die 2. Staffel der Good Wife-Reihe

Inhaltsangabe:

Alicia Florrick (Julianna Margulies) versucht weiterhin, für ihre Kinder eine gesicherte Existenz zu sorgen. Peter (Chris Noth) ist wieder frei und rehabilitiert. Er strebt eine erneute Kandidatur als Staatsanwalt an, doch es wird mit sehr viel schmutziger Wäsche gewachsen, die auch Alicia vor die Füße fällt.

Die Beziehung zu Will Gardner (Josh Charles) ist versackt, weil sich andere einmischen. Und in der Kanzlei gibt es einige Veränderungen, unter anderem einen neuen geschäftsführenden Partner. Der bringt einen ziemlich abgebrühten und neugierigen Ermittler mit, der Kalinda (Archie Panjabi) ziemlich zusetzt.

Und dann ist da noch Cary Agos (Matt Czuchry), der inzwischen bei der Staatsanwaltschaft angeheuert hat und Alicia und ihrem Team das Leben schwer macht. Spannende Fälle erwarten alle Beteiligten.

Mein Fazit:

Es geht weiter und allmählich werden einem die Figuren vertraut. Zwar kann man nicht immer so wirklich genau sagen, welche Ziele die Akteure verfolgen, aber das macht es so ungleich spannender. Vor allen Dingen Kalinda bzw. Archie Panjabi ist da wie ein wandelbares Chamäleon und äußerst geheimnisvoll.

Ein immer wiederkehrender Gast ist Michael J. Fox als Louis Canning. Schon erheblich von seiner Krankheit gezeichnet, setzen die Produzenten dieser Serie das gekonnt ein und bringen so eine unfreiwillige Komik in die ganze Sache.

Julianna Margulies taut langsam auf, in ihrem Gesicht gibt es die eine oder andere Regung mehr, sie wurde mir immer sympathischer und ich konnte nicht umhin, die Figur auch zu bewundern. Trotz aller Rückschläge hat sie in der Regel immer einen kühlen Kopf bewahrt. Zum Schluss dieser Staffel gibt es aber eine ziemliche Offenbarung und Alicia trifft eine Entscheidung, die ich
nur zu gut nachvollziehen kann.

Die Serie packt mich immer mehr, denn inzwischen versteht man die ganzen Abläufe in der Kanzlei. Gelegentlich frage ich mich natürlich, ob die Menschen auch noch etwas wie essen, schlafen oder soziale Kontakte pflegen. Das Privatleben wird ziemlich spärlich beleuchtet.

Sei des drum, 85% vergebe ich dieser Staffel und ich kann sie nach wie vor uneingeschränkt empfehlen.

Veröffentlicht am 17.04.19!

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